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- 15. Dezember 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Nach Protesten der "Emma" wird nun der Entwurf für das Berliner Homomahnmal leicht abgewandelt. Bislang sollte man durch ein Fenster ein projiziertes Filmbild eines scheinbar endlosen Kusses zwischen zwei Männern sehen. Jetzt hat das Künstlerduo Michael Elmgreen und Ingar Dragset vorgeschlagen, das Bild alle zwei Jahre zu ändern. Verschiedene Künstler könnten demnach ihre Interpretation eines gleichgeschlechtlichen Kusses präsentieren, so Elmgreen und Dragset. Der Denkmalentwurf war vor knapp einem Jahr ohne öffentliche Proteste von einer Expertenjury ausgewählt worden (queer.de berichtete). Erst vor knapp vier Monaten startete die Frauenzeitschrift "Emma" eine Kampagne gegen das Mahnmal. Es würde lesbische Opfer des Nationalsozialismus ausgrenzen, so die Begründung (queer.de berichtete). Das Künstlerpaar hatte daraufhin der "Emma" Populismus vorgeworfen (queer.de berichtete). Der geplanten Änderung muss noch Kulturstaatsminister Bernd Naumann zustimmen. LSVD, Lesbenring und die Initiative "Der homosexuellen NS-Opfer gedenken" begrüßten in einer gemeinsamen Erklärung den Vorschlag der Künstler. Das Homo-Denkmal soll im kommenden Jahr in der Nähe von Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal gebaut werden. (dk)













Aber nein, so bekommt man ja mehr Aufmerksamkeit und mehr Schlagzeilen.
Will Emma jetzt auf's Niveau von "Bild der Frau"?
Der Kompromiss hört sich vernünftig an. Doch zeigt er auch mal wieder wie unbeständig Homosexuelle sind. Wenn der Film alle 2 Jahre geändert wird, passt das ja wunderbar zu der öffentlichen Meinung der unbeständigkeit von homosexuellen Beziehungen.
Selbst das Mahnmal ist promiskuitiv.