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- 22. Dezember 2006 1 Min.
Stellenbosch (queer.de) - Das nationale südafrikanische Forschungszentrum Sacema will eine groß angelegte Beschneidungskampagne für Männer starten, da auf diese Weise in den nächsten 20 Jahren rund eine Millionen weniger Menschen an Aids sterben müssten. "Südafrika könnte am meisten von Beschneidungen profitieren, da es hier eine extrem hohe HIV-Infektionsrate gibt und nur sehr wenige Männer beschnitten sind", so Sacema in einer Pressemitteilung. Das Institut beruft sich dabei auf Studien, nach denen das Risiko der HIV-Übertragung bei Beschnittenen um bis zu 60 Prozent niedriger liegt. Mehrere afrikanische Länder haben bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit den Vereinten Nationen beraten, wie die Zahl der Beschneidungen in ihren Länder erhöht werden kann (queer.de berichtete). Sacema warnte aber davor, dass die Beschneidung kein Allheilmittel sei, sondern dass nur Kondome bei Geschlechtsverkehr vor einer Übertragung des Virus schützen könnten. In Südafrika sind 5,5 der insgesamt 45 Millionen Bürger HIV-positiv, unter ihnen überproportional vielen junge Menschen. (dk)















Wie die entsprechenden Personen schon sagen, können nur Kondome zuverlässig schützen. Wenn man aber eh ein Kondom tragen muss, braucht man sich auch nicht beschneiden zu lassen. (sofern es da überhaupt einen Zusammenhang gibt)
Beschneidung nur aus medizinischen Gründen, aber niemals wegen Religion o.ä.