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Köln (queer.de) - Der Kölner CSD soll 2007 durch eine Solidarabgabe der Besucher mit finanziert werden. Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) als Organisator der politischen Veranstaltung stellte seine Pläne der Öffentlichkeit vor. Damit solle die Finanzierung der Veranstaltung auf ein sicheres Fundament gehoben werden. Dem Kölner Stadtanzeiger sagte KLuST-Vorstand Markus Danuser: "Wir sind an unsere Grenzen gestoßen und wollen die Leute zu mehr Selbstverantwortung auffordern. Wir müssen den Leuten klarmachen: Das ist nicht unser CSD, mit dem wir viel Geld verdienen, sondern Euer CSD - und der ist auf Kanten genäht."

Eine Zwangsabgabe oder eine Art Eintritt wolle man aber nicht durchsetzen. Vielmehr setzt man auf Freiwilligkeit und Einsicht. Gedacht ist an einen Button, den die Besucherinnen und Besucher erstehen können. Das eingenommene Geld soll in das politisch inhaltsvolleres Programm und ein besseres kulturelles Bühnenprogramm investiert werden. Das CSD-Wochenende verursacht im Schnitt Kosten von rund 300.000 Euro. (cw)

-w-

#1 pflanzen-freundAnonym
  • 04.01.2007, 00:06h
  • andere politische veranstaltungen wie z.b. aufmärsche von rechten gruppierungen verursachen auch eine menge kosten. für sie kommt der steuerzahler auf.
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#2 HannesAnonym
#3 PhilipAnonym
  • 04.01.2007, 21:48h
  • Der CSD ist ja nun schon längst nicht mehr wirklich eine politische Veranstaltung, und 1€ pro Besucher ist nun wirklich nicht zuviel verlangt.
    Wobei wenn ich das richtig verstanden habe geht es gar nicht darum, den CSD als Demonstration abzusetzen sondern lediglich darauf, das bestehende Programm zu erweitern?
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