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- 04. Januar 2007 1 Min.
New York (queer.de) - Schwule und Lesben sind im Jahr 2006 in den amerikanischen Medien so schlecht wie schon lange nicht mehr weggekommen. Das beklagt die Homoorganisation "Gay & Lesbian Alliance Against Defamation" (GLAAD). Am Mittwoch stellte die Gruppe in New York eine Liste mit den schlimmsten Entgleisungen vor. "Jeden Tag werden Schwule, Lesben und Transsexuelle bösartig attackiert und beleidigt von Leuten, die von homophoben Botschaften profitieren." sagte GLAAD-Präsident Neil G. Giuliano.
Als ein Paradebeispiel von Diskriminierung nannte der Sprecher eine Kolumne im Magazin "Times", in der über die schwangere lesbische Tochter von US-Vizepräsident Dick Cheney kommentiert wurde: "Zwei Mamis sind eine zu viel". Die Tageszeitung "New York Post" veröffentlichte innerhalb kurzer Zeit mehrmals homophobe Cartoons.
GLAAD übernimmt seit ein paar Jahren die Medien-Wächterfunktion. Der Verband arbeitet zudem mit Journalisten und Autoren zusammen, um auf homofeindliche Tendenzen und unreflektierte Vorurteile aufmerksam zu machen. (cw)
Links zum Thema:
» www.glaad.org











