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  • 04. Januar 2007 16 1 Min.

New York (queer.de) - Schwule und Lesben sind im Jahr 2006 in den amerikanischen Medien so schlecht wie schon lange nicht mehr weggekommen. Das beklagt die Homoorganisation "Gay & Lesbian Alliance Against Defamation" (GLAAD). Am Mittwoch stellte die Gruppe in New York eine Liste mit den schlimmsten Entgleisungen vor. "Jeden Tag werden Schwule, Lesben und Transsexuelle bösartig attackiert und beleidigt von Leuten, die von homophoben Botschaften profitieren." sagte GLAAD-Präsident Neil G. Giuliano.

Als ein Paradebeispiel von Diskriminierung nannte der Sprecher eine Kolumne im Magazin "Times", in der über die schwangere lesbische Tochter von US-Vizepräsident Dick Cheney kommentiert wurde: "Zwei Mamis sind eine zu viel". Die Tageszeitung "New York Post" veröffentlichte innerhalb kurzer Zeit mehrmals homophobe Cartoons.

GLAAD übernimmt seit ein paar Jahren die Medien-Wächterfunktion. Der Verband arbeitet zudem mit Journalisten und Autoren zusammen, um auf homofeindliche Tendenzen und unreflektierte Vorurteile aufmerksam zu machen. (cw)

-w-

#1 HampiAnonym
  • 04.01.2007, 15:14h
  • ...ja, so ist das halt, Witze über Homosexuelle gab es immer und wird es immer geben, ausser das würde gerichtlich einmal verboten...aber dann müssten auch alle Witze über Juden, Ostfriesen, Blondinen, Nazis und so weiter verboten werden, oder!
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#2 Jürgen FriedenberrgAnonym
  • 04.01.2007, 16:48h
  • Witze muss und kann man hinnehmen, es sei denn, sie sind offensichtlich beleidigend. Schlimmer aber ist, dass es in der Presse auch hierzulande oft noch Vorbehalte gegen Schwule und Lesben gibt. So werden kulturelle Aktivitäten der Homoszene gar nicht oder nur ganz knapp vermeldet und Bücher über unsere Lebenswrklichkeiten tot geschwiegen. Wie soll da die noch weit verbreitete Homophobie überwunden werden und wie sollen dann die diskrininierenden Vorurteile einer realistischeren, sachlichen Einstellung weichen?
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#3 madridEUAnonym
  • 04.01.2007, 16:58h
  • Stimmt, @hampi: Mir sind Witze auf Kosten von Volksgruppen oder Minderheiten abgrundtief zuwider. Nicht, weil ich selber gebürtiger Ostfriese bin, sondern weil ich diese "Gaudi" ausgesprochen dämlich finde. Ausnahmen würde ich nur für netten
    Spass an ganz bund
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