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  • 08. Januar 2007 7 1 Min.

London (queer.de) – Erzbischof Rowan Williams, Anführer der rund 80 Millionen Mitglieder zählenden anglikanischen Kirche, hat erstmals in einem Fernsehinterview gesagt, dass die Kirchenspaltung wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten ist. Hauptstreitpunkt ist das Thema Homosexualität, seit die liberale US-Kirche 2003 den offen schwulen Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire gewählt hat. Williams sagte in einer gestern im englischen TV-Kanal ITV ausgestrahlten Dokumentation, dass er seiner Ansicht nach die Kontrolle über die Situation verloren habe. "Weil ich ein normaler Sünder bin, bin ich nicht mehr Herr der Lage", so Williams. "Ich fürchte die Kirchenteilung, weil sie zu Bitterkeit und gegenseitigen Schuldzuweisungen führen wird." Vor allem konservative afrikanische Kirchen, die Homosexualität als Sünde ansehen, fordern die Abspaltung. Beim Anglikanertreffen nächsten Monat in Tansania haben Bischöfe aus Entwicklungsländern bereits angekündigt, die Chefin der US-Anglikaner, Katharine Jefferts Schorri, zu ignorieren. Die Konservativen um den nigerianischen Erzbischof Peter Akinola kritisieren die US-Kirche zudem, weil sie mit Jefferts Schorri letztes Jahr eine Frau zu ihrer Vorsitzenden gewählt hat. (dk)

-w-

#1 hwAnonym
#2 ÜwchenAnonym
  • 08.01.2007, 14:16h
  • Spaltet euch doch alle bis zum gehtnichtmehr. Kirchen sind nicht gut für Religion.
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#3 MalteAnonym
  • 08.01.2007, 14:53h
  • "Vor allem konservative afrikanische Kirchen, die Homosexualität als Sünde ansehen, fordern die Abspaltung. Beim Anglikanertreffen nächsten Monat in Tansania haben Bischöfe aus Entwicklungsländern bereits angekündigt, die Chefin der US-Anglikaner, Katharine Jefferts Schorri, zu ignorieren."

    Ich bin immer wieder schockiert, wie ein Kontinent wie Afrika der arm ist, der weiß, was Rassismus ist, etc. so faschistisch sein kann.

    Haben die keine größeren Probleme als Liebe mancher Menschen?

    Ich glaube die afrikanischen Kirchen wollen das Land bewusst arm und dumm halten, damit sie weiterhin mächtig bleiben und nicht wie anderswo, wo mit Bildung und Wohlstand die Macht der Kirche beschnitten wurde.
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