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- 12. Januar 2007 1 Min.
Liverpool (queer.de) - Eine britische Geschäftsfrau aus Liverpool war geschockt. Sie erhielt eine Handyrechnung für umgerechnet rund 13500 Euro. Ein schwuler Dieb hatte ihr zuvor eine SIM-Karte gestohlen.
Der Schrecken kam mit der Handyrechnung. 9.000 britische Pfund, umgerechnet rund 13.500 Euro sollte sie für einen Telefon-Service-Anbieter zahlen. Genauer gesagt für eine Gay-Chatline. Die 54-jährige Anne Jeffrey ist nun eindeutig nicht schwul, und sie betreibt eigentlich nur ein harmlose Heißmangel, aber sie besitzt mehrere Handyverträge mit diversen dazugehörigen SIM-Karten, und da fiel nicht gleich auf, das eine der Karten verschwunden war.
Die hatte sich Carl Robert Thomas inzwischen angeeignet. 19 Tage lang telefonierte der arbeitslose 21-Jährige mit der teuren Chatline für Schwule. Die Polizei konnte den ungenierten Telefonierer aber über die SIM-Karte lokalisieren und letztlich auch dessen Personalien ermitteln. Der Dieb wurde nun zu einer Geldstrafe von rund 750 Euro und einer 12-wöchigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. (cw)













