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- 17. Januar 2007 1 Min.
Prag (queer.de) - Ein 43-jähriger Mann hat ein Diskriminierungsverfahren gegen einen Arbeitgeber gewonnen, der ihn wegen seiner Homosexualität nicht eingestellt hatte, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Ein Fitnessstudio hatte dem Masseur Lech Sydor eine Festanstellung versprochen, kurze Zeit aber abgesagt, als die Verantwortlichen von dessen sexuellen Orientierung erfahren hat. Sydor wurden nun 70.000 Kronen (2.500 Euro) zugesprochen. Vertreter des Fitnessstudios behaupteten vor Gericht, sie hätten lediglich einen geeigneteren Kandidaten gefunden. Homo-Aktivisten begrüßten die Entscheidung: "Das ist das erste Mal in diesem Land, dass ein Gericht Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung anerkannt hat", so der Aktivist Jirí Hromada. "Das ist ein Präzendenzfall. Wir hoffen, dass niemand Angst davor hat, ein ähnliches Verfahren anzustrengen." (dk)
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zumal uns gegenüber einige staaten viel weiter vorraus sind..