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  • 19. Februar 2004, noch kein Kommentar

Berlin Muslimische Schüler sollten nicht auf Wunsch der Eltern vom Sexualkundeunterricht ausgenommen werden, fordert der Berliner Regionalverband des LSVD. Der Lesben- und Schwulenverband begrüßte in einer Erklärung eine entsprechende Entscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichts, in Berlin gebe es aber zahlreiche Ausnahmen. "In den muslimischen Einwanderercommunitys gibt es noch große Aufklärungsdefizite bzgl. der Homosexualität", so LSVD-Sprecher Alexander Zinn. "Hass und
Intoleranz gegenüber Lesben und Schwulen" seien "unter jungen Menschen weit
verbreitet". Es sei daher "der falsche Weg, muslimische Schüler von Teilen des Sexualkundeunterrichts zu befreien. Es ist absurd, wenn man gerade jene Jugendlichen freistellt, die die Aufklärung am nötigsten haben", so Zinn weiter. (nb/pm)