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- 18. Januar 2007 1 Min.
Warschau (queer.de) - Homo-Gruppen haben in Warschau Pläne vorgestellt, ein Mahnmal zum Gedenken an die von den Nazis in Polen ermordeten Schwulen und Lesben zu errichten. "Der Zweite Weltkrieg ist der Beweis dafür, dass Intoleranz, Antisemitismus und Homophobie zu Konzentrationslagern führen", argumentierte Lukasz Palucki von der Homo-Gruppe ILGCN. "Die Geschichte hat gezeigt, dass Hass gegenüber Randgruppen zu Mord führt. Es ist daher an der Zeit, allen Homosexuellen zu gedenken, die in KZs gestorben sind." Palucki gründete deswegen eine Bürgerinitiative, deren Ziel die Errichtung eines Mahnmals in der polnischen Hauptstadt ist. Er versucht, finanzielle Unterstützung durch Privatleute und die Stadt Warschau zu organisieren. Aus Teilen der Politik gibt es bereits Unterstützung: "Warschau sollte eine Stadt sein, in der Gleichberechtigung herrscht", so der sozialdemokratische Stadtrat Bartosz Dominiak. "Daher unterstützen wir die Errichtung des Monuments". Ablehnung kam jedoch vom Warschauer Parteichef der nationalkonservativen PiS, der auch die Kaczynskis angehören. "Ich habe in Warschau noch kein Denkmal für katholische Priester oder Behinderte gesehen", so Marek Makuch. "Das jetzt propagierte Mahnmal käme einer Förderung der Homosexualität gleich. Wir können aber Warschau nicht mit Berlin vergleichen. Berlin ist die Hauptstadt der europäischen Homosexualität. Hier haben wir aber Werte." (dk)















Übelster Schwachsinn...