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- 19. Januar 2007 1 Min.
Auckland (queer.de) - Einer neuseeländischen Studie zufolge wissen weniger Männer, die über Datingportale Sex-Partner suchen, über ihren HIV-Status Bescheid als andere Schwule. Das ist das Ergebnis der Gay Auckland Periodic Sex Survey (GAPSS) und der Gay Men's Online Sex Survey (GOSS). Demnach hatte einer von fünf "Netz-Schwulen" keinen HIV-Test nach seinem letzten ungeschützten Sex mit einem Unbekannten gehabt – bei Befragungen in Homo-Bars oder schwulen Saunas waren es weniger als zehn Prozent. Des weiteren sagten laut der GAPSS-Untersuchung neun Prozent der Befragten, sie würden eher eine HIV-Infektion riskieren als ein Kondom zu benutzen. 87 Prozent zogen das Präservativ vor.
Drogenkonsum unter Schwulen populär
Außerdem fand die Studie heraus, dass 53 Prozent der befragten Schwulen im letzten halben Jahr illegale Drogen oder verschreibungspflichtige Medikamente konsumiert haben. Am populärsten waren Cannabis-Produkte (36 Prozent) vor Poppers (35 Prozent) und Ecstasy (16 Prozent). Die gefährliche Szenedrogen Crystal Meth ist von sieben Prozent der Befragten eingenommen worden. Außerdem sagten 17 Prozent in Homo-Bars und zwölf Prozent online, sie hätten in den vergangenen sechs Monaten Viagra geschluckt. Insgesamt wurden über 3.000 schwule und bisexuelle Männer in Neuseeland befragt. (dk)
Links zum Thema:
» Zusammenfassung der Untersuchung (auf Englisch)
» GAPSS-Untersuchung (auf Englisch)














