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Einzelkommentar zu:
Praunheim lästert über Studenten


#14 antosAnonym
  • 22.01.2007, 20:38h
  • Och bitte, jetzt bricht hier wieder so eine unnütze 68er-Diskussion los. Können wir noch mal kurz umschwenken auf RvPs Kernaussage:

    "Die kommen alle aus bequemen, bürgerlichen Elternhäusern und haben keine Notwendigkeit, kreativ zu sein." Und das sieht der offensichtlich bissel alterszickige Seher auch noch an den 'satten Gesichtern'.

    Ja was denn nun: Ist 'bürgerliche Saturiertheit' [was für ein 20er-Jahre-Scheiß aus dem letzten Jahrhundert] jetzt Kreativitätskiller oder Kreavitätstrigger [von wegen 'Ausbrechenwollen' usw.]?

    Überhaupt: das ist doch das typische Gesenfe Älterer über die verrottete Jugend. Im Zweifelsfall versteht RvP einfach nicht, wie sich Kreativität heute abseits abseitiger Off-Filme verwirklicht.

    Was ist denn eigentlich mit Herrn Professor Praunheims eigener Kreativleistung? 50 Filme in 30 Jahren? Fließband, ahoi? Ein Vorbild, dem man nacheifern muss?

    Eine Spontanumfrage bei drei sehr repräsentativen künstlerisch und gesellschaftspolitisch interessierten Freunden ergab soeben: außer zwei in Homokreisen [und WIRKLICH NUR dort!] halbwegs bekannten Filmen ["Nicht der Schwule...", "Bettwurst"], seinem von den Amis adaptierten Outingspektakel in den 80ern sowie dem ein oder anderen Medienwirbel durch hingeraunzte Rundumverdammungen - blieb nichts hängen. Ist das viel für einen Künstler, der sich mit dem Massenmedium Film beschäftigt?

    Egal, Kreativität hin oder her - wenn man schon - wie RvP es zuweilen tut - den kämpferischen Gesellschaftveränderer raushängen lässt, dann zählt am Ende des Tages eines - die Wirkung. Und da wage ich zu behaupten: ein Kitschroman wie "Onkel Toms Hütte" oder die US-Familienunterhaltungsserie "Holocaust" haben mehr Veränderung angestoßen als...[abgebrochen wegen Höflichkeit]
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