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https://queer.de/?6283
  • 22. Januar 2007 15 1 Min.

London (queer.de) - Tony Blair soll nach Zeitungsberichten einen Vorstoß im britischen Kabinett unterstützen, christlichen Kirchen von Teilen der "Sexual Orientation Regulations" auszunehmen. Das bisher nur in Nordirland in Kraft getretene Gesetz besagt, dass Schwule und Lesben bei Dienstleistungen nicht gegenüber Heteros benachteiligt werden dürfen. Kommunalverwaltungsministerin Ruth Kelly, der Verbindungen zum Geheimbund Opus Dei nachgesagt werden, will aber mit einer Ausnahmeregelung katholische Adoptionsagenturen davor bewahren, Kinder an schwul-lesbische Paare vermitteln zu müssen. Wie die Tageszeitung "Independent" berichtet, unterstützt Premierminister Blair die Ausnahmeregelung für kirchliche Einrichtungen. Allerdings gibt es darüber im Kabinett Streit. Sowohl Lord Falconer, Minister für Verfassungsangelegenheiten, als auch Umweltminister Ben Bradshaw haben sich am Wochenende öffentlich gegen Ausnahmeregelungen ausgesprochen. Blair sei dem "Independent" zufolge besonders darüber "erbost" gewesen, dass Nordirlandminister Peter Haim den Diskriminierungsschutz für Schwule und Lesben bereits am 1. Januar in Kraft treten ließ. In England und Wales soll das Gesetz ab April gelten. Bereits vor Wochen haben katholische und anglikanische Würdenträger damit gedroht, soziale Einrichtungen wie Obdachlosenheime zu schließen, wenn der Gleichbehandlungsgrundsatz auch für Kirchen gelte (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 hwAnonym
  • 22.01.2007, 16:24h
  • die dame gehört durch ihre einflussmöglichkeiten, da auch für minderheitenfragen zuständig, zu den
    gerne zitierten lieblingen der "achse des guten", das ist die abteilung moslems jagen mit latinum und laptop. also nicht mit stiefeln, sondern mit bonmots, apercus,
    sentenzen und viel verve mit wichtigwort.
    halt wie man´s gerne so hat, wenn monat rum und noch viel geld da.
    dass sie sich geschlossene reihen für den
    clach of civilisations wünscht, kann ich bei der katholikin nachvollziehen. katholismus
    ist schwulenfeindlich und das sollte man ausleben bis zur schmerzgrenze des "aufgeklärten" mitteleuropäers, sonst wird´s ja kontrproduktiv. gegen schwule hat man nichts, ist ja eh klar......
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#2 martinAnonym
  • 22.01.2007, 17:01h
  • na dann wär zumindest klar, dass dieser ganze wohltätigkeits-kram für die nicht aus religiösen gründen gemacht wurde, sondern nur um sich das recht auf diskriminierung zu sichern, oder wie soll man diese argumentation deuten???
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#3 joshAnonym
  • 22.01.2007, 17:03h
  • kirche egal welcher art ist schwulenfeindlich. das ist es doch. und reiner hohn ist doch, das sie mit der schliessung von obdachlosenheimen drohen.
    vorschlag:
    verstaatlicht die ganze kirche und schafft sie ab, dann bleiben die obdachlosenheime offen!
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