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  • 20. Februar 2004, noch kein Kommentar

San Francisco Die Stadt San Francisco will das im Staat Kalifornien gesetzliche Verbot von Homo-Ehen vor Gericht kippen. Nach der Trauung von rund 2.800 schwulen und lesbischen Paaren mit fraglicher gesetzlicher Grundlage in den letzten Tagen sei dies der nächste Schritt, um die eigenen Handlungen abzusichern und die Gleichstellung voranzutreiben, sagte der Bürgermeister der Stadt, Gavin Newsom. Das durch einen Bürgerentscheid entstandene Gesetz verstoße gegen den Verfassungsgrundsatz der Gleichbehandlung. Am Freitag (Ortszeit) findet derweil vor einem städtischen Gericht eine weitere Verhandlung über die Zulässigkeit der Homo-Ehe statt, ein Urteil wird jedoch nicht erwartet. Auch der oberste Staatsanwalt Kaliforniens kündigte am Donnerstag an, die Umsetzung der staatlichen Rechte zu verteidigen, wurde aber nicht konkret, ob seine Behörde eine Anklage gegen San Francisco erlassen will. Bill Lockyer sagte jedoch, er persönlich unterzütze keine Gesetze, "die schwulen und lesbischen Paaren weniger Rechte einräumen als Ehepartnern". (nb)