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- 05. Februar 2007 1 Min.
Saltillo (queer.de) - Nach der ersten Eintragung einer homosexuellen Partnerschaft in Mexiko hat die katholische Kirche heftig gegen die Gleichstellung Schwuler und Lesben protestiert. Bischof Alonso Garza nannte die Hochzeit zwischen Karla Lopez und Karina Almaguer eine "Schande". "Wir haben immer gesagt, dass wir respektieren, wie Homosexuelle denken, aber wir sind definitiv gegen diese Show", so der Bischof. Lopez und Almaguer wurden letzte Woche in Saltillo, der Hauptstadt des Staaten Coahuila, getraut. Coahuila ist derzeit der einzige von Mexikos 31 Staaten, der Eingetragene Partnerschaften eingeführt hat. Ab Mitte März wird die Homo-Ehe auch in Mexiko-Stadt möglich sein. Die neuen Gesetze geben schwulen und lesbischen Paaren einige Rechte der Ehe, vor allem in sozialen Fragen. Die katholische Kirche und die im Bund regierende konservative Partido Acción Nacional haben die Einführung der Homo-Ehe bereits im Vorfeld scharf kritisiert. (dk)















vor allem die katholischen bischöfe lateinamerikas waren in den 70er und 80er jahren mal sehr fortschrittlich (stichwort: befreiungstheologie). so fortschrittlich, dass sie sich von kardinal ratzinger, dem damaligen höchsten inquisitor und glaubenshüter, öfter mal nen rüffel einfingen. aber das scheint ja jetzt vorbei zu sein.