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Einzelkommentar zu:
CSD-Stuttgart-Motto: "Teil des Ganzen"


#6 SaschaAnonym
  • 10.02.2007, 13:09h
  • @josh: Man könnte fast meinen, dass du meinen Beitrag absichtlich missverstehen wolltest, aber vermutlich liegt es nur daran, dass du dir des von mir angesprochenen Fehlers in der Wortwahl ebenfalls nicht bewusst bist.

    Hättest du meine Kommentare hier aufmerksam verfolgt, so solltest du eigentlich wissen, dass ich immer und überall für eine offene und selbstbewusste homosexuelle Identität eintrete, die auch - falls nötig zur Verteidigung und Erreichung gleicher Rechte - keineswegs auf Konfrontation verzichten darf. Erst neulich habe ich mit Bezug auf Personen des öffentlichen Lebens (in diesem FalL ging es um einen Pop-Star) ausführlich Stellung zu dem weit verbreiteten Irrglauben genommen, die sexuelle Orientierung eines Menschen sei "egal" und müsse deshalb auch nicht öffentlich thematisiert werden.

    Wenn du meine Anmerkungen in diesem Thread nochmals liest, sollte auch dir klar werden, dass ich mich damit auf die Wortwahl "bekennend" beziehe, die ich für sachlich falsch und hinsichtlich unserer politischen Ziele für unangebracht halte. Wir sollten von "offen" und "selbstbewussten" Homosexuellen sprechen, aber nicht von "bekennenden". Denn "bekennen" kann man sich zu einem Glauben, einer Religion oder zu einer Straftat. Aber zu meiner sexuellen Identität bekenne ich mich nicht, sondern ich lebe sie offen und selbstbewusst. Wir sollten hier nicht einer Wortwahl folgen, die ihren Ursprung in der Definition von Homosexualität als negative Abweichung von der vermeintlichen "Normalität" hat!
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