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  • 10. Februar 2007 12 2 Min.

Ludwigsburger Polizei und Schwulengruppe glücklich: Nur noch "seriöse" und diskrete Kontakte an der A81.

Von Carsten Weidemann

In einer gemeinsamen Aktion haben sich Polizei, Autobahnmeisterei, Stadtverwaltung und Schwulengruppe im süddeutschen Ludwigsburg erfolgreich gegen "sexuelle Auswüchse" am Autobahnparkplatz "Kälbling" an der A81 eingesetzt. Ende vergangener Woche zog der "Runde Tisch" gegenüber der Presse eine positive Bilanz.

"Es kommt noch zu sexuellen Handlungen", zitierte die Tageszeitung "Heilbronner Stimme" Kriminalhauptkommissar Hermann Dengel, "aber seriös, und so, dass es möglichst niemand mitbekommt". Außer denen, "die es mitbekommen wollen", ergänzte Joachim Stein von der Initiativgruppe Homosexualität (ihs).

Noch vor wenigen Jahren habe "ein nackter Hintern" alle Autofahrer begrüßt, die auf dem Parkplatz anhielten, erinnerte sich Dengel. Allein im Jahr 2003 gab es 40 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen - die Toilettenwände waren mit Kontaktannoncen vollgeschmiert. Die benutzten Kondome lagen wild entsorgt als Müll herum, ahnungslose Autofahrer, auch Kinder, wurden unfreiwillig Zeuge schwuler Sexkunst.

Ein Faltblatt für Cruiser, verteilt in einer Auflage von 5.000 Exemplaren, sorgte für die Entschärfung der Situation. Darin enthalten: Regeln, an die sich alle halten sollen, und ein Appell an die Toleranz und den Respekt der Parkplatznutzer. "Die soziale Kontrolle funktioniert", freute sich Andreas Dittmann, stellvertretender Dienststellenleiter der Ludwigsburger Autobahnmeisterei. Allerdings seien manche Homos nun auf andere Parkplätze ausgewichen. (cw)

-w-

#1 MalteAnonym
  • 10.02.2007, 19:08h
  • Also es sollte doch wohl eigentlich selbstverständliche sein, dass man sich an öffentlichen Plätzen (wo halt auch andere Leute sind) einigermaßen benimmt.

    Ich will auf Parkplätzen keine vögelnden Heteros sehen und das Gleiche gilt dann auch für Schwule. Wer dann was sucht, soll das an etwas geschützteren Stellen machen. Ich habe auch schon erlebt, dass schon bei der Auffahrt ein Mann seinen Dödel allen einfahrenden Autos präsentierte. Damit tut man uns echt keinen Gefallen... (Ich will auch keine Frau sehen, da da ihre M... reibt.)

    Also: wer Sex im Freien haben will: bittesehr! Aber bitte an etwas geschützten Plätzen, wo dann nur die das sehen, die es auch sehen wollen.
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#2 tuxAnonym
  • 10.02.2007, 21:02h
  • Also, mal ganz ehrlich: Wer hat es denn heute noch nötig, sich auf Autobahnrastplätzen oder in Klappen rumzutreiben?
    Gibt es nicht inzwischen gemütlichere Orte? So zum Beispiel Kneipen, Clubs, Saunen...??

    Zumal auch die Gefahren an derlei Orten nicht zu unterschätzen sind:
    www.e110.de/artikel/detail.cfm?

    pageid=77&id=78800
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#3 skydiver
  • 11.02.2007, 16:59hStuttgart
  • Als es noch kein GayRomeo gab was Kontakte betrifft, habe ich mich als Stuttgarter sehr gerne und oft auf dem "Kälbling" Parkplatz aufgehalten und auch hin und wieder die kuriosesten Beobachtungen und Erfahrungen gemacht ...

    Beispiel: Da sitz die (Hetero)Familie in den Spätnachmittagstunden im Sommer mit Hund, der Oma und Kind und Kegel am Tisch und macht Abendbrot (Rast), und keine 10m weiter sind 2-3 Typen gut sichtbar am rumficken ...

    Es gab Zeiten, da hat es wirklich "wüst" ausgesehen auf dem "Kälbling" was die Hinterlassenschaften betrifft (!!!) Dann wurden schon vor Jahren alle Büsche abgeholzt und starke Metallzäune gezogen (!!!) Aber Man(n) mag es ja gar nicht glauben, wie viele schwule Männer wohl doch mit einem "Seidenschneider" in der Tasche rumlaufen, und grosse Löcher selbst in "starke" Metallzäune schneiden können :-)

    Da bildet der Rastplatz "Kälbling" aber sicher keine Ausnahme (!!!)

    Inzwischen ist der "Kälbling" für die meisten schwulen Männer und auch zahlreich anwesende Hetero-Paare die sich (leider) ebenfalls dort vergnügen so "unatraktiv" geworden, da bleibt es natürlich nicht aus, das inzwischen andere Parkplätze aufgesucht werden ...
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