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  • 20. Februar 2004, noch kein Kommentar

Fritz Raddatz ist einer der ganz großen in der deutschen Kulturszene; als Feuilltonchef der "Zeit" bestimmte er über Jahre das intellektuelle Klima in Deutschland mit. Der 72-Jährige berichtet anekdotenhaft von seiner Kindheit und Jugend in Berlin, seinen Jahren in der DDR und seinen Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Rudolf Augstein oder Günther Grass. Nicht jeden fasst er mit Samthandschuhen an. Natürlich berichtet er auch von der Auseinandersetzung mit seinem Schwulsein. Das Buch liest sich spannend wie ein Roman – und ist nach Daniel Küblböck und Konsorten endlich wieder eine Autobiografie von jemandem, der wirklich etwas zu sagen hat. (dk)

Autobiografie, "Unruhestifter", Fritz J. Raddatz, 494 S., Propyläen.