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Einzelkommentar zu:
Arte sucht das Homo-Gen


#1 SaschaAnonym
  • 12.02.2007, 14:41h
  • Diese Frage unterliegt aus gutem Grund einem Tabu, denn sie könnte suggerieren, dass sich aus ihrer Beantwortung irgend etwas an dem unveräußerlichen Menschenrecht auf freie Selbstbestimmung und uneingeschränkte Gleichheit ändert.

    Das darf aber in einer freiheitlich-demokratischen, auf fundamentalen Menschenrechten begründeten Gesellschaft nicht der Fall sein. Daher bin ich ganz sicher nicht gegen Forschung in diesem Bereich, halte es aber für äußerst fragwürdig, diese Frage in einem Atemzug mit der Frage nach einer genetischen Prädisposition für Magersucht oder ähnliches zu stellen.

    Bei der sexuellen Identität eines Menschen handelt es sich um etwas unvergleichlich Wichtiges, Intimes und vor allem Unantastbares (und eben diese Tatsache wird in unserer Gesellschaft mit einer nach wie vor manipulativen, nur auf Hetersexualität zentrierten und Homosexualität bewusst diskriminierenden Sexualerziehung ohnehin mit Füßen getreten), und die Frage nach dem "Woher?" oder "Warum?" sollte sich auf gesellschaftlicher Ebene in einer Kultur des Respekts vor der Vielfalt überhaupt nicht stellen.

    Ich denke, dass Arte besser die Frage stellen sollte, warum auch in Europa Homosexuellen immer noch eine freie Entdeckung und Entfaltung ihrer Sexualität während der Jungendzeit (und darüber hinaus) sowie generell uneingeschränkt gleiche Rechte verwehrt werden!
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