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Moskau (queer.de) - Ein Abgeordneter der Duma hat einen Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht, nach dem homosexuelle Aktivitäten wieder mit fünf Jahren Haft bestraft werden sollen. Der Entwurf des Ultranationalisten Nikolai Kurianowitsch ist fast identisch mit einem Gesetz aus dem Jahre 1933, das unter Stalin erlassen wurde. Damit würden auch CSDs und Homo-Verbände verboten werden. Es ist bislang unklar, ob der Vorstoß Aussichten auf Erfolg hat. Medienberichten zufolge unterstützen vor allem die Kommunisten eine Rekriminalisierung. Auch die Russisch-orthodoxe Kirche setzt sich für das Gesetz ein. Nach dem Fall der Sowjetunion wurde das Verbot von Homo-Sex 1993 aufgehoben. Schwule sind in der UdSSR bis in die 80er Jahre hinein in Krankenhäuser eingewiesen worden, um sie von ihrer Homosexualität zu "heilen". Erst vor zwei Wochen hat Präsident Wladimir Putin Schwule für die sinkenden Geburtenraten mitverantwortlich gemacht (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 rudolfAnonym
  • 14.02.2007, 10:36h
  • @hw

    hw? hw? Erklär' uns mal, was das Verhalten Deiner russischen Genossen zu bedeuten hat! Oder sind das gar keine?
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#2 joshAnonym
  • 14.02.2007, 11:19h
  • krankenhaus? ist doch nur ein besseres wort für lager. wo ist der unterschied?
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#3 manni2Anonym
  • 14.02.2007, 11:49h
  • Und wer heilt diese idiotischen Politiker?
    Sperrt sie in einen Darkroom!!!
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