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  • 15. Februar 2007 11 2 Min.

Miami (queer.de) -Vor einer Woche hatte sich der ehemalige US-Basketballstar John Amaechi geoutet. Sein ehemaliger Teamchef Tim Hardaway reagierte mit harschen Worten. Er würde nie mit einem Schwulen zusammen spielen.

Der ehmalige NBA-Teamchef war Gast in einer Radiosendung in Miami, wo er zur Buchveröffentlichung von John Amaechi befragt wurde. Amaechi hatte darin über sein verstecktes Doppelleben berichtet, das er führte, um seine Karriere nicht zu gefährden. Offensichtlich zu Recht, wie nun die Reaktion seines Bosses zeigt, der offen seine Homophobie rauslässt: "Ich kann schwule Leute nicht leiden, ich kann sie nicht um mich herum ertragen. Das sollte es nicht geben in der Welt oder in den Vereinigten Staaten."

Was er denn getan hätte, wenn er einen offen schwulen Kollegen gehabt hätte, wurde er in dem Interview gefragt. "Ich würde ihn nicht im Team haben wollen," antwortete Hardaway. "Er sollte auch nicht im Umkleideraum sein, wenn wir in der Umkleide sind." Der Teamchef glaubt, dass er mit seiner Meinung nicht allein ist und vermutet noch weitere versteckte Schwule unter den Sportlern. Hardaway relativierte sich zwar kurz nach dem Interview wieder von seinen eigenen markigen Sprüchen. Für Amaechi ist die Reaktion seinen Ex-Kollegen aber der beste Beweis, das die Vorurteile noch lange nicht überwunden sind: "Viele denken, der Rassismus und der Sexismus seien vorbei und die Homophobie überwunden, aber dem ist nicht so." (cw)

#1 sowasAnonym
  • 15.02.2007, 19:12h
  • es handelt sich um basketball und nicht um handball..... sowas.
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#2 HampiAnonym
  • 16.02.2007, 00:34h
  • na also, der Typ ist wenigstens ehrlich! Hut ab! Ist versteckte Ablehnung nicht viel schwerer zu ertragen als offene? Homophobie, ist das von der Form her eigentlich das gleiche wie etwa Arachnophobie (Angst vor Spinnen) oder Klaustrophobie (Angst vor Enge)? Dann wäre sie ja therapierbar....nur, das glaube ich nicht, denn Homosexuelle sind ja auch der Meinung, das sei nicht therapierbar. Wenn nun also ein Heteromann sich vor dem Gedanken ekelt, in der Dusche stehe hintere ihm ein Homo und geifere nach seinem Hintern, dann wird das wohl kaum therapierbar sein...auch hier gilt: Meinungsfreiheit! Homos dürfen sagen: Ich mag Frauen nicht! Heteros dürfen sagen:Ich mag keine Homos! Das ist der Vorteil der Demokratie, Punkt!
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#3 SaschaAnonym
  • 16.02.2007, 01:46h
  • @hampi: Zurück in die Umpolungsanstalt, vielleicht klappt's irgendwann mit dem Heterosein oder aber (der wahrscheinlichere Fall) du beendest dein minderwertiges schwules Dasein irgendwann wenigstens mit einem würdevollen, tapferen Freitod! Deine dauernde antischwule Propaganda in diesem Forum ist jedenfalls zunehmend unerträglich!

    Ansonsten unterstreicht der oben stehende Artikel die dringende Notwendigkeit (neben der bekannten Forderung nach einer demokratischen, pluralistischen Sexualerziehung), derartige verbale Hassverbrechen endlich explizit unter Strafe zu stellen, und zwar nicht nur einfach mit Geldstrafe, sondern mit einer saftigen Gefängnisstrafe zu belegen!

    Solche Aussagen sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein direkter Angriff auf die Fundamente einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und müssen auch als solche geahndet werden!
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