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- 23. Februar 2007 1 Min.
Wien (queer.de) - Die katholische Kirche hat eine ganzseitige Anzeige der österreichischen Homo-Gruppe HOSI Wien in der überregionalen Tageszeitung "Der Standard" scharf kritisiert. Darauf ist die Jungfrau Maria zu sehen, der Text dazu lautet: "Hat sie einen Mann gebraucht, um zu einem Kind zu kommen? - Wir verlangen keine Wunder. Aber das Recht auf künstliche Befruchtung und Adoption." Die Werbung solle laut HOSI Wien zum Nachdenken anregen. In Österreich gebe es einige tausend Kinder, die bei zwei Müttern oder zwei Vätern lebten und das Problem hätten, dass ihre Co-Mutter beziehungsweise ihr Co-Vater rechtlich gesehen Fremde zu ihnen seien. Bei der Kirchenführung ist man empört: "Die ganzseitige Anzeige der Homosexuellen Initiative Wien im 'Standard' stellt eine grobe Verletzung aller jener, die an Christus glauben, dar", erklärte der St. Pöltener Bischof Klaus Küng nach Angaben von kath.net. Seine Mitarbeiter prüften nun rechtliche Schritte gegen die HOSI Wien. (dk)
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Haben die HOSI's doch recht, Maria hatte doch auch einen Co-Vater (Joseph/Josef), der sich eigentlich, nach bekanntwerden der Schwangerschaft, aus dem Staub machen wollte, aber doch nach höherer Weisung bei ihr blieb. ;-)