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  • 24. Februar 2004, noch kein Kommentar

Washington Der amerikanische Verbraucheranwalt Ralph Nader, der am Sonntag seine erneute Kandidatur für das US-Präsidentenamt bekannt gab, will auch Schwule und Lesben umwerben. Anders als vor vier Jahren, als er Kandidat der Grünen war, tritt Nader diesmal alleine an. Gegenüber dem US-Sender NBC sagte Nader am Sonntag, dass er für eine Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare sei - der republikanische US-Präsident George W. Bush und der voraussichtliche demokratische Herausforderer John Kerry hatten sich beide gegen eine Ehe-Öffnung ausgesprochen. Über die Kandidatur zeigten sich amerikanische Homo-Organisationen jedoch nicht beglückt: sie geben Nader wenig Chancen, außer der, den Demokraten wichtige Stimmen zu kosten. Schon nach dem knappen Wahlausgang im Jahr 2000 hatten viele Demokraten Nader vorgeworfen, den früheren Vizepräsidenten Al Gore um seinen Sieg gebracht zu haben. (nb)