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- 26. Februar 2007 1 Min.
Rom (queer.de) - Die Mitte-Links-Regierung in Italien hat derzeit ihr Vorhaben aufgegeben, Eingetragene Partnerschaften einzuführen. Nachdem der italienische Präsident Girgio Napolitano den Rücktritt von Ministerpräsident Romano Prodi abgelehnt hatte, hat Prodi einen Zwölfpunkteplan zur Fortsetzung der Neunparteien-Koalition vorgelegt. Darin kommen allerdings Eingetragene Partnerschaften nicht mehr vor. Einige Koalitionspolitiker, allen voran die Kommunisten, hatten der Regierung letzte Woche eine Abstimmungsniederlage im Senat zur weiteren Außenpolitik eingebracht (queer.de berichtete). Kritisiert wurde insbesondere der Einsatz in Afghanistan. Zwar hält die Regierung an ihrer weiteren Unterstützung der multinationalen Truppen am Hindukusch fest, hat aber Beobachtern zufolge die Homo-Ehe geopfert, um die Koalition zusammen zu halten. Mehrere Zeitungen, so auch die "FAZ", erklärten daraufhin den Vatikan zum eigentlichen Sieger des Machtkampfes, da sich die Regierung "riskante Gesetze" wie die Homo-Ehe und die Patientenverfügung nun nicht mehr leisten könne. Prodi will sich diese Woche einer Vertrauensabstimmung im Parlament unterziehen. (dk)













