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https://queer.de/?6493
  • 28. Februar 2007 9 1 Min.

Washington (queer.de) - Ein US-Berufungsgericht hat gestern entschieden, dass die Bush-Regierung gemeinnützigen Aids-Gruppen die Zuschüsse streichen darf, wenn diese nicht Enthaltsamkeit propagieren. In erster Instanz hatte ein Gericht der Gruppe DKT International noch Recht gegeben. Diese hatte sich geweigert, den Vorgaben der konservativen Regierung zu folgen, weil sie in Vietnam Kondome an Prostituierte verteilt. Die Anwälte von DKT International argumentierten, dass die Einschränkungen der Regierung das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränkten. Die Richter argumentierten jedoch, dass die Regierung ein Recht habe, die Richtlinien der förderwürdigen Programme zu bestimmen. Die USA gibt innerhalb von fünf Jahren 15 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung von HIV und Aids aus, will aber in erster Linie Enthaltsamkeit als Mittel gegen die Immunschwächekrankheit fördern und nur in Ausnahemfällen Verhütung. (dk)

-w-

#1 SaschaAnonym
  • 28.02.2007, 14:04h
  • Was für ein perverses Spiel mit armen Menschen und deren Recht auf Gesundheit und Selbstbestimmung! Und all das im Namen religiös-fundamentalistischer Ideologien und Unterdrückungslehren...

    Kriegsverbrecher Bush sollte sich ein Beispiel an der brasilianischen Regierung nehmen, die in Karnevalszeiten Millionen von Kondomen kostenlos unter die Leute bringt und in öffentlichen Schulen Automaten mit Gratis-Präservativen installiert.

    Das sind Ansätze, die einen verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit Infektionsrisiken fördern und bereits sichtbare Erfolge in der HIV-/AIDS-Prävention gezeitigt haben, und nicht die Unterdrückungspropaganda des kirchlichen und/oder religiös-fundamentalistischen Machtapparates, die zudem den Menschen in armen Ländern ihr Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung abspricht!
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#2 FloAnonym
  • 28.02.2007, 17:46h
  • Bush halt...

    Lieber Leute für dumm verkaufen als für weniger AIDS-Kranke sorgen.
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#3 JanAnonym
  • 28.02.2007, 20:18h
  • Nun, ich finde die Entscheidung des Gerichts völlig
    nachvollziehbar. Natürlich kann die Regierung frei
    entscheiden, welchen Gruppen sie Geld gibt und
    welchen nicht.
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