Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6495
  • 01. März 2007 26 1 Min.

Wiesbaden (queer.de) - Ein Mann aus Frankfurt/Main ist von der katholischen Kirche geoutet und daraufhin in seiner ehemaligen Heimatgemeinde wie ein Aussätziger behandelt worden. Das ist eines der Ergebnisse eines Berichtes, den der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch gestern vorgestellt hat. Wie die dpa berichtet, hat das zuständige Amtsgericht beim Kirchenaustritt des Mannes die Kirche über den Familienstand (Eingetragene Partnerschaft) informiert. Familie und Freunde aus der ehemaligen Heimatgemeinde hätten daraufhin mit ihm gebrochen. Ronellenfitsch sagte, die Information über die Homo-Ehe hätte nicht an die Kirche weitergegeben werden dürfen, da nur Hetero-Ehen Auswirkung auf die Kirchensteuer hätten. Schuld daran sei ein Formular zur Kirchenaustrittserklärung gewesen. Der Betroffene klagte ohne Erfolg beim Oberlandesgericht auf Schadensersatz. Beim Landesdatenschutzbeauftragten gingen vergangenes Jahr mehr als 2.000 schriftliche Beschwerden ein. (dk)

-w-

#1 hwAnonym
#2 MalteAnonym
  • 01.03.2007, 14:32h
  • Wieso hängt die katholische Kirche nicht gleich Abschusslisten mit den Namen von Homosexuellen aus? Das würde doch zu denen passen...

    "Der Betroffene klagte ohne Erfolg beim Oberlandesgericht auf Schadensersatz."

    Was wieder mal zeigt, dass die Kirche auch hierzulande viel zu mächtig ist. Wann stoppt endlich jemand diesen heuchlerischen Verein?
  • Direktlink »
#3 HaKuAnonym
  • 01.03.2007, 15:43h
  • Was ich nicht verstehe: Wie kann man eine "Eingetragene Partnerschaft" haben, ohne
    dass dies Verwandte und Freunde mitbekommen?
    Schrankschwuchtel und eingtr. Partnerschaft, kann mann sich so verbiegen?

    Gruss,
    HaKu
  • Direktlink »