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- 04. März 2007 2 Min.
Auch die Fortsetzung ist erstklassige Komödie und Drama aus dem prallen schwulen Leben zugleich.
Von Mark Engelhart
Sie sind immer noch stolz darauf, schwul zu sein, und die Jungs (und Mädels) von "Queer as folk" waren in ihrer zweiten Staffel noch immer wegweisend als schwulenfreundlichste Serie im Fernsehen (sorry, "Will und Grace"). Manche Handlungselemente waren vielleicht ein wenig überzogen, andere wiederum durchaus aufrichtig, aber das Ganze war immer unterhaltsam, selbst während jener Momente, die an die Serie "All my children" erinnerten.
Die zweite Staffel begann, kurz nachdem Justin (Randy Harrison), der junge Künstler, der sich fragte, ob er jemals wieder in der Lage sein würde, zu zeichnen oder zu malen, zusammengeschlagen wurde, und die Handlung widmete sich einer Reihe anderer Themen und Handlungssträngen, die so vielseitig waren wie die vorgestellten Charaktere. Eine waren zeitgemäß (Michael, der eine Beziehung mit seinem neuen, HIV-positiven Freund Ben begann), manche romantisch (die Lesben Lindsay und Melanie, die den Bund fürs Leben schlossen), manche neu für die Serie (Emmett lässt sich auf eine Beziehung mit einem – Schock! – älteren Mann ein) und manche, na ja, weit her geholt: Wer von uns hatte jemals – wie Ted – mit der Entscheidung zu kämpfen, ob man eine eigene pornografische Webseite aufmachen soll?
Obwohl die Geschichten hin und wieder ein wenig abgedroschen wirkten, fanden sie am Schluss wieder zusammen, und die Serie wurde weiterhin von hervorragenden Darstellern gekrönt, besonders Peter Paige als Emmett, der sich in der zweiten Staffel am meisten weiter entwickelte, Michelle Clunie als Melanie, die abwechselnd schräge und süße Lesbe, die zur Geheimwaffe der Serie avancierte und - wie schon zuvor - Gale Harold als Brian, der Schürzenjäger mit insgeheim einem Herzen aus Gold.
Im einen Moment frustrierend, faszinierend und einen zur Verzweiflung bringend und im anderen Moment charmant – Brian verkörperte auf perfekte Art und Weise die verbotenen Freuden von "Queer as folk", wo die Menschlichkeit immer mal wieder von hinter dem Vorhang aus erstklassiger Komödie und Drama hervorlugt.
Queer as folk, Staffel 2, 5 DVDs, Gesamtlaufzeit 917 Minuten, Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Warner Home Video, Preis bei Amazon: 36,95 Euro
4. März 2007
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Ich fand die 2. Staffel viel besser als die erste. (auch jetzt die dritte finde ich besser als die erste)
Außer natürlich die letzte Folge der ersten Staffel, wo "Justin" mit "Brian" auf dem Abschlussball der Schule tanzt und danach zusammengeschlagen wird. Das ist zuerst unglaublich romantisch (für mich ist der Tanz die bisher romantischste QaF-Szene) und danach unglaublich traurig.