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- 05. März 2007 1 Min.
Berlin (queer.de) - Der neu gewählte Vorsitzende der Berliner Lesben und Schwulen in der Union (LSU) hat den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) scharf kritisiert, weil der rot-rote Senat bei schwul-lesbischen Themen untätig sei. "Um die Interessen der Lesben und Schwulen dieser Stadt zu vertreten ist es absolut nicht ausreichend, als Regierender Bürgermeister unserer Hauptstadt sich auf sämtlichen Szene-Veranstaltungen blicken zu lassen." so Eike Letocha. "Politiker müssen sich an ihren Taten messen lassen, und hier hat der Regierende Bürgermeister in den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit gänzlich versagt." Der Büroleiter der Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler ist am Freitag mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzenden der LSU Berlin gewählt worden, nachdem Jan Kayser nicht mehr für dieses Amt angetreten war. Er sieht die HIV- und Aidsprävention als Schwerpunkt seiner politischen Arbeit. Insbesondere wolle er dafür kämpfen, dass HIV-Tests in den Gesundheitsämtern Berlins kostenlos angeboten werden. Vergangene Woche war die SPD-PDS-Koalition in die Kritik geraten, weil sie bei der Aidsprävention Einsparungen angekündigt hatte (queer.de berichtete). (pm/dk)
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Die CDU schafft das ja nicht mal in 100 Jahren!
Ich fände es auch ziemlich peinlich, wenn einer schwuler Bürgermeister nur schwule Themen behandelt. Er ist Bürgermeister aller Berliner und nicht nur der Schwulen.
Ansonsten kenne ich mich gut genug in der Berliner Lokalpolitik aus.