https://queer.de/?6518
- 05. März 2007 1 Min.
London (queer.de) - Boy George, der frühere Frontmann der Band "Culture Club", hat seine Angriffe auf Popstar Madonna erneuert. Er denkt, sie habe ihre zahlreichen schwulen Fans betrogen.
Der Grund für seine Anschuldigung: Madonnas derzeitige Glaubensrichtung. Sie ist Anhängerin der Kaballa, einer mystischen Tradition des Judentums. Dieser Glauben sei intolerant gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen, meint Boy George: "Ich habe recherchiert, die sind homophob. Ich finde es schockierend, dass jemand, der soviel Geld durch Schwule verdient hat, einer Organisation angehört, die anti-schwul ist."
George hat Madonna nicht zum ersten Mal kritisiert. In der TV-Show "The Madness Of Boy George" hat er sie bereits gebrandmarkt als "gemeinen, abscheulichen, schrecklichen Menschen ohne besondere Qualitäten". (cw)















Madonna hat ja auch schon mal homophobe Sprüche losgelassen (queer.de berichtete), hat dann aber (als ihr einige Leute die wirtschaftlichen Folgen klar machten) sehr schnell wieder damit aufgehört. Dennoch bleibt natürlich der Eindruck, dass sie das nur aus wirtschaftlichen Gründen beendet hat und als Anhängerin ihres Glaubens weiter so denkt.