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Kommentare zu:
Utah: Homo-Sex offiziell illegal


#1 pflanzen-freundAnonym
  • 06.03.2007, 11:52h
  • Es ist übrigens auch in Deutschland nicht unüblich, dass in den (Landes-)Verfassungen Gesetze stehen, die vom Bundesgesetz "gebrochen" werden und daher ungültig sind.
    Z.B. gibt es in der Landesverfassung von Hessen noch die Todesstrafe.
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#2 hwAnonym
  • 06.03.2007, 11:58h
  • da hat der mann vollkommen recht.
    leider kann ich ihn nicht unterstützen.
    aber hier kann man etwas tun:
    man könnte in deutschland auch mal
    die landesverfassungen ändern in denen
    steht:
    "Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden."

    ausserdem könnte die spd auch mal dafür
    sorgen, dass alle schandurteile des
    nsdap-regimes aufgehoben werden.
    ..dieses, ach da haben wir doch was gemacht..-getue, ist einfach nur verlogen.

    urteile gegen deserteure aus der raubkriegs- und völkermordarmee "wehrmacht" sind nach wie vor gültig.
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#3 redforceAnonym
  • 06.03.2007, 12:27h
  • Aber wird eine Debatte über die Aufhebung der Landesverfassungs-Todesstrafe auch von den Abgeordneten blockiert? Oder wurde bisher nur kein Antrag gestellt?
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#4 ÜwchenAnonym
  • 06.03.2007, 14:05h
  • Desertieren ist desertieren ist desertieren und muss bestraft werden. Die wenigsten sind desertiert weil sie gegen die Menschenrechte hätten verstoßen müssen sondern weil sie einfach feiglinge waren und Angst hatten zu sterben. Das ist auch in der Wehrmacht kein Grund. Wieso sind die nicht desertiert weil sie Menschen ins KZ deportiert haben? Wieso sind die erst desertiert als sie an die Front kamen? Geschieht den Recht das sie mit 70-80 immernoch mit der Schande leben müssen.
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#5 hwAnonym
  • 06.03.2007, 14:19h
  • @ üwchen

    na na na, wie sprichst du denn über offiziere, die ihren kapitän beseitigen wollten,
    nachdem sie merkten der piratentanker
    kommt in schwere see ?
    claus schenk graf von stauffenberg, um
    mal nur einen zu nennen oder magst du
    adlige ned so arg ?
    ich auch nur manche.

    aber im ernst, du unterstellst menschen,
    die neben saboteuren wirklich konsequent aktiv wurden niedertracht ?
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#6 rudolfAnonym
  • 06.03.2007, 15:30h
  • @üwchen

    Ich weiß von meinem Vater, daß das Desertieren eine wirklich lebensgefährliche Sache war. Wer ohne Gewehr oder fern von seiner Einheit angetroffen wurde, dem war der Tod sicher. Das war nichts für Feiglinge, sondern etwas für diejenigen, die für sich einen sinnlosen Krieg beenden wollten, der ihr Land immer tiefer ins Verderben stürzte.
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#7 ÜwchenAnonym
  • 06.03.2007, 15:41h
  • Genau das meine ich, Leute die plötzlich ihr gewissen entdecken weil es um ihren eigenen Arsch geht. Wo war denn das Gewissen die Jahre vorher? Achso ja da war Deutschland ja am Gewinnen zumindest sah es so aus. Was ist denn das für ne Moral? Wenn wir gewinnen mach ich mit egal ob wir Völkermord und Kriegsverbrechen begehen aber wenn wir zu verlieren drohen zieh ich den Schwanz ein und tu so als ob ich aus gewissensgründen desertiert bin. Lachhaft
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#8 tuxAnonym
  • 06.03.2007, 16:31h
  • @hw: Wo wir schon mal beim aufheben von urteilen sind:

    Wie wäre es mit den ganzen politischen urteilen aus den fünfziger und sechziger jahren?

    und was ist mit den leuten, die im rhein-main-gebiet tausende, vorallem frauen und kinder in internierungslager der us-besatzer steckten? die laufen heute noch frei rum. DIE sollten mal verurteilt werden...

    @üwchen: ich kenne zwar deine politische weltanschauung nicht, aber ich kann sie mir so ungefähr ausmalen. eine kleinigkeit noch: die judentransporte übernahm die ss.
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#9 SebiAnonym
  • 06.03.2007, 16:47h
  • @üwschen
    Deine Einträge sind reine Troll-Provokationen. Beitte nur sinnvolle Einträge oder gar keine.
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#10 ÜwchenAnonym
  • 06.03.2007, 17:59h
  • @Sebi
    Du hast hier nicht zu entscheiden was sinnvoll ist und was nicht. Wenn meine Meinung dir nicht passt dann ist das halt dein Pech.
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#11 WolfgangAnonym
  • 06.03.2007, 18:10h
  • Die meisten NSDAP-Unrechtsurteil sind aufgehoben worden.

    Hessen hat die Todesstrafe zwar noch in der Landesverfassung stehen, aber nur aus Kostengründen.... Bayern hatte es auch bis vor ein paar Jahren, aber die meisten Landesverfassungen können nur in Volksabstimmungen geändert werden, in Bayern ist es geschehen (80% dafür), den Hessen ist es zu teuer...
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#12 cole12Anonym
  • 06.03.2007, 19:14h
  • Desertieren ist auch heute noch in vielen Armeen ein schweres Verbrechen. Nicht nur die Nazis haben Deserteure hinrichten lassen. Standgerichte gab es bei den Franzosen, Briten, Amis usw. Es geht dabei nicht um Nazis oder andere ideologische Betrachtungen. Desertation bedeutet in Kriegszeiten eine empfindliche Schwächung von innen, die kein Befehlshaber dulden kann. Deshalb tun sich Regierungen schwer mit Urteilen gegen Deserteure. Befehlsverweigerung hingegen wurde auch bei den Nazis nicht geahndet, was ich sehr viel interessanter finde. Es wurde nachweislich kein einziger Soldat verurteilt oder gar getötet, wenn er sich z. B. einem Schießbefehl verweigert hat.

    Was nun das Beibehalten des Gesetzes in Utah betrifft, wundert mich das nicht. Es gibt in den Staaten z. B. in Alabama Gesetze, die sogar den ehelichen Verkehr regeln. Verschiedene Sexualpraktiken sind bei Androhung von Gefängnisstrafen verboten. So hat ein Richter in Birmingham, Alabama, ein lesbisches Paar zu 6 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil sie sich auf der Strasse mit einem Kuss verabschiedet haben. In zweiter Instanz wurde das Urteil verworfen. Viele dieser Gesetze sind auch in den USA ähnlich wie in Deutschland sittenwidrig und dennoch stehen sie in den Gesetzbüchern. D. h. ein Urteil, das auf einem solchen Gesetz basiert, wird spätestens in der Berufung verworfen.

    Trotzdem bin ich dafür, dass man sich für die Abschaffung dieser Gesetze einsetzt.
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#13 rudolfAnonym
  • 06.03.2007, 19:50h
  • @üwchen

    Ich glaube nicht, daß Du ein Recht hast, den Widerstand des kleinen Mannes so zu verurteilen. Ist es sinnvoller ein Unrechtsregime mitsamt seinen KZs bis zuletzt zu verteidigen? Wohl nicht. Das ist dummer Kadavergehorsam der niemand nützt.

    @cole

    Viele Soldaten, die sich weigerten, an Erschießungskommandos teilzunehmen, mußten sich gleich zu den anderen Opfern mit an die Wand stellen. So sah das aus.
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#14 cole12Anonym
  • 06.03.2007, 20:51h
  • @ rudolf

    Da bist du leider falsch informiert. Die Verweigerung eines Befehls, der nicht während Kampfhandlungen erteilt wurde, zog in der Regel keine Konsequenzen nach sich. Erschießungskommandos rekrutierten sich meistens aus SS-Truppen und die weigerten sich nicht, weil sie dafür ausgebildet wurden.
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#15 ÜwchenAnonym
  • 06.03.2007, 21:45h
  • @rudolph
    ich verurteile es weil es verurteilenswert ist. wieso ist denen erst wo der krieg verloren war eingefallen das sie abhauen können und nicht davor wo sie völkerrechtswidrig geplündert vergewaltigt und massenmord betrieben haben? die sind desertiert weil sie feiglinge waren und nicht weil irgendwas bedauert hätten so sieht das nämlich aus.
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#16 SebiAnonym
  • 07.03.2007, 10:31h
  • Na wenn man erst an der Front ist, kommt man mit Befehlsverweigerung nicht mehr weiter. Da sitzt man mitten in der Scheiße. Der einzige Weg sich des Verbrechens zu entziehen, ist das Verlassen der Front. @cole12 meint "nachweislich" sei niemand wegen Befehlsverweigerung erschossen worden! Wie will man das denn heute noch nachweisen? So ein Schuss im Krieg fällt ja nicht stark ins Gewicht.

    Nebenbei ist es pure Menschenverachtung, wenn man unschuldigen Leuten (und Weglaufen ist keine Schuld; nie), die wegen ihres "Verbrechens" hingerichtet -ermordet- worden sind, als "feige" beschimpft und noch nach dem Tod zu Kriminellen erklärt. Das ist Entwürdigung, die noch nicht mal vor der Totenruhe haltmacht. Es wird Zeit, dass die Politiker reagieren.

    Ich reagiere mit letzterem Absatz jetzt aber nicht auf den Troll. Das ist es nicht wert. Da desertier ich lieber.
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#17 hwAnonym
  • 07.03.2007, 11:18h
  • also, ich freue mich wenn ich dem nachwuchs in unserer sippe. fotos,
    dokumente, mitgliedsbücher und
    drolliger weise immer noch "illegale"
    schriften zur geschichte ihrer familie
    zeigen kann. der uropa der 1917 in
    kiel das gewehr umdrehte, im II. weltkrieg
    einen schwulen offizier in marseille mit einer falschaussage deckte, die uroma
    die mit anderen arbeitsdienstverplichtet
    bei der sabotage eines V2-metallbetriebes half, ihre tochter gleich mit. radtouren für
    junge russische zwangsabeiterinnen organisierte unter dem vorwand der feldarbeit. jüdische mitbürger zum christlichen weinbauern schleuste, zum
    "überwintern", mit anderen im ort die letzte panzersperre entwaffneten und viele dokumente abgreifen konnte, weil die amis in den dörfern der vorderpfalz kommunisten als bürgermeister einsetzen mussten usw., usf. flucht ? ja, flucht kannten die auch.......die flucht der angehörigen terroristischer organisationen in die cdu...
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#18 hwAnonym
#19 rudolfAnonym
#20 sajoAnonym
  • 07.03.2007, 12:04h
  • @üwchen

    Ziemlich vermessen, von Deinem hohen Ross aus, die damalige Zeit beurteilen / verurteilen zu wollen!
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#21 hwAnonym
  • 07.03.2007, 12:13h
  • @ rudolf

    als buddhist nehm ich so alles an, was die
    welt besser macht.
    revidere = wieder hinsehen, was ja freude macht.....auch bernstein mag ich sehr,
    besonders den mit den eingeschlossenen
    blutsaugern, zum teil millionen von jahren alt. sündhaft teuer die teile, die sind aber in museen besser aufgehoben.
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#22 rudolfAnonym
  • 07.03.2007, 14:52h
  • @hw

    Och, Bernstein ist gar nicht so teuer. Der ist schön und erschwinglich, für den muß keiner bluten. Und vor allem: der will Zuckererbsen für jedermann! ;-)
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#23 hwAnonym
#24 cole12Anonym
  • 07.03.2007, 17:13h
  • @sebi

    Die Nazis waren Ordnungsfanatiker und Verwaltungsspezialisten. Da hat ein Offizier nicht mal einen Pubs gelassen, ohne dass es darüber einen Bericht an den Vorgesetzten gab. Viele Schriftdokumente sind uns so von den Nazis überliefert. Wenn diese skrupellosen Mörder Dokumente über die Tötungsmaschinerie in den KZ's nicht vernichtet haben, werden sie die Erschießung eines Soldaten wegen Befehlsverweigerung wohl kaum unter den Teppich kehren. Es gibt aber nicht ein Dokument, dass eine solche Handlung beweisen würde. Gängige Strafen für Befehlsverweigerer waren Beförderungssperren, oder das Versetzen in andere Einheiten.
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#25 SebiAnonym
  • 07.03.2007, 19:22h
  • @cole12

    Es wurden zahlreiche KZ-Dokumente vernichtet. Davon abgesehen lässt sich die Bürokratie eines KZs nicht mit der Berichterstattung von der Front vergleichen. An der Front gab es keine Sekretärinnen, keine Regale voller Aktenordnern etc. pp. ;-)
    Reichlich naiv, das ganze...
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#26 hwAnonym
#27 cole12Anonym
  • 09.03.2007, 22:27h
  • @ hw

    Das habe ich doch gesagt. Lest doch mal richtig. Wie ich oben geschrieben habe, haben nicht nur die Nazis, sondern auch so ziemlich jede andere Armee der Welt DESERTEURE als Zerstörer von Innen gesehen. Dafür waren Standgerichte zuständig, die in der Regel Todesurteile sofort vollstreckten.

    Befehlsverweigerung ist aber doch was völlig anderes. Der einfache Wehrmachtsoldat, also kein SS-Soldat, der sich einem Befehl widersetzte, hatte kaum mit Strafe zu rechnen. Das habe ich nicht erfunden, sondern ist mehrfach von Soldaten berichtet worden, die z. B. am Polenfeldzug teilgenommen haben. Heutzutage sind Soldaten sogar verpflichtet, sich Befehlen, die humanitär oder moralisch verwerflich sind, zu widersetzen.

    Der Spruch: "Ich habe nur Befehle befolgt.", wurde schon während der Nürnberger Prozesse widerlegt. Es gab leider viel zu viele, die Befehle freiwillig ausführten.
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#28 cole12Anonym
  • 09.03.2007, 22:41h
  • @ sebi

    Nein es gab keine Sekretärinnen, aber Kompanieschreiber, die peinlich genau über Verluste Buchführen mussten. Und ich habe auch nicht über Befehlsverweigerung an der Front gesprochen. Auch wenn es hier einigen nicht zu passen scheint, es gibt mehr als einen Bericht über Befehlsverweigerungen, vor allem junger Soldaten, die sich z. B. weigerten, gegen die Genfer Konvention zu handeln. Und noch einmal ich rede hier von Wehrmachtsoldaten, nicht von SS-Soldaten, für die andere Standards geltend gemacht wurden, ebenso für Offiziere.
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