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Kommentare zu:
Utah: Homo-Sex offiziell illegal


#11 WolfgangAnonym
  • 06.03.2007, 18:10h
  • Die meisten NSDAP-Unrechtsurteil sind aufgehoben worden.

    Hessen hat die Todesstrafe zwar noch in der Landesverfassung stehen, aber nur aus Kostengründen.... Bayern hatte es auch bis vor ein paar Jahren, aber die meisten Landesverfassungen können nur in Volksabstimmungen geändert werden, in Bayern ist es geschehen (80% dafür), den Hessen ist es zu teuer...
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#12 cole12Anonym
  • 06.03.2007, 19:14h
  • Desertieren ist auch heute noch in vielen Armeen ein schweres Verbrechen. Nicht nur die Nazis haben Deserteure hinrichten lassen. Standgerichte gab es bei den Franzosen, Briten, Amis usw. Es geht dabei nicht um Nazis oder andere ideologische Betrachtungen. Desertation bedeutet in Kriegszeiten eine empfindliche Schwächung von innen, die kein Befehlshaber dulden kann. Deshalb tun sich Regierungen schwer mit Urteilen gegen Deserteure. Befehlsverweigerung hingegen wurde auch bei den Nazis nicht geahndet, was ich sehr viel interessanter finde. Es wurde nachweislich kein einziger Soldat verurteilt oder gar getötet, wenn er sich z. B. einem Schießbefehl verweigert hat.

    Was nun das Beibehalten des Gesetzes in Utah betrifft, wundert mich das nicht. Es gibt in den Staaten z. B. in Alabama Gesetze, die sogar den ehelichen Verkehr regeln. Verschiedene Sexualpraktiken sind bei Androhung von Gefängnisstrafen verboten. So hat ein Richter in Birmingham, Alabama, ein lesbisches Paar zu 6 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil sie sich auf der Strasse mit einem Kuss verabschiedet haben. In zweiter Instanz wurde das Urteil verworfen. Viele dieser Gesetze sind auch in den USA ähnlich wie in Deutschland sittenwidrig und dennoch stehen sie in den Gesetzbüchern. D. h. ein Urteil, das auf einem solchen Gesetz basiert, wird spätestens in der Berufung verworfen.

    Trotzdem bin ich dafür, dass man sich für die Abschaffung dieser Gesetze einsetzt.
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#13 rudolfAnonym
  • 06.03.2007, 19:50h
  • @üwchen

    Ich glaube nicht, daß Du ein Recht hast, den Widerstand des kleinen Mannes so zu verurteilen. Ist es sinnvoller ein Unrechtsregime mitsamt seinen KZs bis zuletzt zu verteidigen? Wohl nicht. Das ist dummer Kadavergehorsam der niemand nützt.

    @cole

    Viele Soldaten, die sich weigerten, an Erschießungskommandos teilzunehmen, mußten sich gleich zu den anderen Opfern mit an die Wand stellen. So sah das aus.
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#14 cole12Anonym
  • 06.03.2007, 20:51h
  • @ rudolf

    Da bist du leider falsch informiert. Die Verweigerung eines Befehls, der nicht während Kampfhandlungen erteilt wurde, zog in der Regel keine Konsequenzen nach sich. Erschießungskommandos rekrutierten sich meistens aus SS-Truppen und die weigerten sich nicht, weil sie dafür ausgebildet wurden.
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#15 ÜwchenAnonym
  • 06.03.2007, 21:45h
  • @rudolph
    ich verurteile es weil es verurteilenswert ist. wieso ist denen erst wo der krieg verloren war eingefallen das sie abhauen können und nicht davor wo sie völkerrechtswidrig geplündert vergewaltigt und massenmord betrieben haben? die sind desertiert weil sie feiglinge waren und nicht weil irgendwas bedauert hätten so sieht das nämlich aus.
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#16 SebiAnonym
  • 07.03.2007, 10:31h
  • Na wenn man erst an der Front ist, kommt man mit Befehlsverweigerung nicht mehr weiter. Da sitzt man mitten in der Scheiße. Der einzige Weg sich des Verbrechens zu entziehen, ist das Verlassen der Front. @cole12 meint "nachweislich" sei niemand wegen Befehlsverweigerung erschossen worden! Wie will man das denn heute noch nachweisen? So ein Schuss im Krieg fällt ja nicht stark ins Gewicht.

    Nebenbei ist es pure Menschenverachtung, wenn man unschuldigen Leuten (und Weglaufen ist keine Schuld; nie), die wegen ihres "Verbrechens" hingerichtet -ermordet- worden sind, als "feige" beschimpft und noch nach dem Tod zu Kriminellen erklärt. Das ist Entwürdigung, die noch nicht mal vor der Totenruhe haltmacht. Es wird Zeit, dass die Politiker reagieren.

    Ich reagiere mit letzterem Absatz jetzt aber nicht auf den Troll. Das ist es nicht wert. Da desertier ich lieber.
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#17 hwAnonym
  • 07.03.2007, 11:18h
  • also, ich freue mich wenn ich dem nachwuchs in unserer sippe. fotos,
    dokumente, mitgliedsbücher und
    drolliger weise immer noch "illegale"
    schriften zur geschichte ihrer familie
    zeigen kann. der uropa der 1917 in
    kiel das gewehr umdrehte, im II. weltkrieg
    einen schwulen offizier in marseille mit einer falschaussage deckte, die uroma
    die mit anderen arbeitsdienstverplichtet
    bei der sabotage eines V2-metallbetriebes half, ihre tochter gleich mit. radtouren für
    junge russische zwangsabeiterinnen organisierte unter dem vorwand der feldarbeit. jüdische mitbürger zum christlichen weinbauern schleuste, zum
    "überwintern", mit anderen im ort die letzte panzersperre entwaffneten und viele dokumente abgreifen konnte, weil die amis in den dörfern der vorderpfalz kommunisten als bürgermeister einsetzen mussten usw., usf. flucht ? ja, flucht kannten die auch.......die flucht der angehörigen terroristischer organisationen in die cdu...
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#18 hwAnonym
#19 rudolfAnonym
#20 sajoAnonym
  • 07.03.2007, 12:04h
  • @üwchen

    Ziemlich vermessen, von Deinem hohen Ross aus, die damalige Zeit beurteilen / verurteilen zu wollen!
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