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  • 07. März 2007 12 1 Min.

Bremen (queer.de) - Der Schauspieler Klaus J. Behrendt, vielen bekannt als Tatort-Kommissar Max Ballauf, spielt in einem Fernsehfilm erstmals einen Schwulen mit Doppelleben.

Im Film "Einfache Leute", der am Mittwoch in der ARD läuft, spielt er einen Bademeister in einem kleinen Ort, der verheiratet ist und einen Sohn hat. Heimlich führt er eine zweite Existenz mit Besuchen in schwulen Bars und Darkrooms. Seine homosexuelle Vergangenheit vor der Ehe holt ihn wieder ein, und seine Frau erkennt, dass sie Männer als Konkurrenten hat.

Für den heterosexuellen Behrendt, der sonst als tougher Typ auftritt, war diese Rolle eine Herausforderung, wie er im Interview mit der Presseagentur dpa gesteht: "Ich gebe zu, ich musste mich gewaltig anstrengen, um über eine gewisse Grenze zu kommen." Ähnlich äußerten sich auch die Schauspieler Jake Gyllenhall und Heath Ledger nach ihren Dreharbeiten für "Brokeback Mountain".

Ebenfalls der Regisseur Thorsten Näter betrat Neuland. "Wie es in einem Darkroom zugeht, musste ich mir erstmal selber ansehen. Ohne Studien vor Ort hätte ich daraus vermutlich eine gemütlichen Herrenabend gemacht." Auch er hätte eine gewisse Schamgrenze zu überwinden gehabt. (cw)

Mittwoch, 07.03.2007, 20:15 Uhr, ARD

#1 ChrisAnonym
  • 08.03.2007, 14:54h
  • Na ja auch nicht jeder schwule geht in einen Darkroom. ...
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#2 OscarAnonym
  • 08.03.2007, 15:47h
  • Das war der schlechteste Homo- Film seit Brokebackmountain. Wieder mal ein Film mit sexsüchtigen alten Mänern in Darkrooms und obzöner Musik. Kaum ein ernstzunehmender Kuss. Beschissener Tod und ein flüchtiges Ende. Wenn es diesen Film auf DVD gebe ... ein Staubfänger in jeder gutsortierten Videothek.
    Schaut lieber was gescheites!
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#3 Diz!Anonym
  • 08.03.2007, 16:57h
  • Die Kritik ist großteils berechtigt. Dennoch bin ich froh, mal einen öffentlich rechtlichen Schwulenfilm ohne Lidschatten und Trümmertunten gesehen zu haben.
    Man ist ja leicht zufriedenzustellen...
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