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- 07. März 2007 1 Min.
Bremen (queer.de) - Der Schauspieler Klaus J. Behrendt, vielen bekannt als Tatort-Kommissar Max Ballauf, spielt in einem Fernsehfilm erstmals einen Schwulen mit Doppelleben.
Im Film "Einfache Leute", der am Mittwoch in der ARD läuft, spielt er einen Bademeister in einem kleinen Ort, der verheiratet ist und einen Sohn hat. Heimlich führt er eine zweite Existenz mit Besuchen in schwulen Bars und Darkrooms. Seine homosexuelle Vergangenheit vor der Ehe holt ihn wieder ein, und seine Frau erkennt, dass sie Männer als Konkurrenten hat.
Für den heterosexuellen Behrendt, der sonst als tougher Typ auftritt, war diese Rolle eine Herausforderung, wie er im Interview mit der Presseagentur dpa gesteht: "Ich gebe zu, ich musste mich gewaltig anstrengen, um über eine gewisse Grenze zu kommen." Ähnlich äußerten sich auch die Schauspieler Jake Gyllenhall und Heath Ledger nach ihren Dreharbeiten für "Brokeback Mountain".
Ebenfalls der Regisseur Thorsten Näter betrat Neuland. "Wie es in einem Darkroom zugeht, musste ich mir erstmal selber ansehen. Ohne Studien vor Ort hätte ich daraus vermutlich eine gemütlichen Herrenabend gemacht." Auch er hätte eine gewisse Schamgrenze zu überwinden gehabt. (cw)
Mittwoch, 07.03.2007, 20:15 Uhr, ARD














