Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6542
  • 09. März 2007 25 1 Min.

Washington (queer.de) - Die US-Regierung hat in ihrem Menschenrechtsbericht unter anderem Staaten kritisiert, die den Homo-Film "Brokeback Mountain" verboten haben. So wird China und Malaysia vorgeworfen, durch das Verbot Zensur auszuüben. Auch andere Filme wie "Borat", "The Da Vinci Code" oder das Stück "Die Vagina-Monologe" finden Erwähnung. Der von Außenministerin Condoleezza Rice vorgestellte Bericht wird jedes Jahr von ihrem Ministerium erstellt und erhält Daten über alle Länder der Erde, inklusive Deutschland. Hier werden unter anderem Einschränkungen in der Pressefreiheit und im Zugang zum Internet kritisiert. (dk)

-w-

#1 hwAnonym
  • 09.03.2007, 12:18h
  • oh, da macht sie ja berechnend mal was gutes. von folgendem war in dem bericht nichts zu finden:

    zur zeit spielen laut spiegel die studenten
    ihrer partei-jugend menschenjagd:
    "Sie tragen knallorange T-Shirts oder Plaketten. Sie bekommen ein paar Minuten Vorsprung. Dann wird die Jagd auf sie eröffnet. "Fang einen illegalen Immigranten": So heißt das Spiel, zu dem republikanische College-Gruppen in diesen Wochen an den Universitäten des Landes aufrufen.
    Gejagt werden auf dem Campus nur Kommilitonen, es ist eine symbolische Aktion - eine Sympathieerklärung für jene Amerikaner, die an der Grenze zu Mexiko als Bürgerwehr ausschwärmen, um Einwanderer abzufangen.." spiegel-online
    Der Druck auf die Einwanderer und die Arbeitgeber scheint schnell gewirkt zu haben. Vor allem in der Landwirtschaft fehlen jetzt zu Frühlingsbeginn die billigen Arbeitskräfte. Noch in diesem Monat will man daher den Arbeitskräftemangel mit dem Start eines bislang in den USA einmaligen Programms entgegenwirken, das von der Gefängnisbehörde Colorados ausgeht. Anstatt der illegalen Einwanderer sollen Strafgefangene unter Bewachung auf die Felder geschickt werden. In Pueblo soll der Beginn mit mehreren Farmen gemacht werden. Die demokratische Abgeordnete Dorothy Butcher, Initiatorin des Programms, erklärte, die Maßnahme habe das Ziel, die durch den Arbeitskräftemangel gefährdete Landwirtschaft zu unterstützen...... Gefangene, die nicht als gefährlich eingestuft sind, können sich für die Arbeit bewerben und erhalten 60 Cents am Tag dafür, Melonen, Zwiebeln oder andere Früchte zu ernten oder anzupflanzen. Die Aufsicht über die Arbeitsgruppen mit 10 oder 20 Mann muss von den Landwirten bezahlt, kann aber ausgehandelt werden.
    Straftäter anstatt billige illegale Immigranten zu beschäftigen, könnte zu einem ausbaufähigen Modell werden, schließlich sitzen in den USA relativ zur Bevölkerung mehr Menschen in den Gefängnissen als in jedem anderen Land der Welt. Man spricht bereits von einem Gefängnisindustriesystem, da die Privatisierung weit vorangeschritten ist und der Bau sowie der Betrieb von Gefängnissen zu einem Wirtschaftszweig wurden.
    2005 waren fast 2.200.000 Menschen eingesperrt, Tendenz weiter steigend. 737 von 100.000 Menschen sitzen im Gefängnis, bei den Weißen sind 393 pro 100.000 Strafgefangene, bei den Latinos 957 und bei den Schwarzen 2.531.

    um den gefängnis-industrie-komplex kümmert sich seit jahren unsere amerikanische freundin:

    de.wikipedia.org/wiki/Angela_Davis
  • Direktlink »
#2 rudolfAnonym
  • 09.03.2007, 12:50h
  • @hw

    Hoffentlich reagieren die Schwulen in den U.S.A. auf die zaghaften Umschmeichlungsversuche von rechts genauso bockig wie die überwältigende Mehrheit der amerikanischen Juden (siehe deren Wahlverhalten seit Jahrzehnten). Ich fürchte aber soviel Humanität bringen die nicht auf. Dafür sind sie viel zu dankbar, daß sie heutzutage auch von manchen Konservativen als so was ähnliches wie Menschen anerkannt werden.
  • Direktlink »
#3 hwAnonym
  • 09.03.2007, 13:12h
  • @ rudolf

    ..was ich ja menschlich nachvollziehen kann, die jüngeren sind aber gewohnt helle.
    die scheinbare funkpause ist natürlich auch aus der schockstarre der liberalen,
    und linken medien nach 9/11 geschuldet
    aus der sie sich meiner meinung nach noch nicht rausgekrabbelt haben.
    auch die homo-ehen toleranzzahlen sind
    wirklich schön, wa aber wohl fehlt, ist wissen aus alten kämpfen weiterzugeben.
    wir haben da alt-68er und einige danach, und eine noch üppig ausgestattete schwule
    oberschicht, die sich liberales gönnt oder halten kann und eine mittelschicht die´s mitträgt. ob das bei dem absehbaren
    wirtschaftlichen niedergang der usa und
    daraus folgenden sozialen und ethnischen
    spannungen reichen wird ?
  • Direktlink »