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- 13. März 2007 1 Min.
Jerusalem (queer.de) - Die Organisatoren des CSD Jersualem haben einen offiziellen Antrag auf Genehmigung einer Parade für den 21. Juni gestellt. Darin bekräftigen sie, dass der CSD für die Demokratie in Israel wichtig sei, weil er "die Rechtsstaatlichkeit in Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen" bewahre. CSD-Sprecherin Ajelet Schnur sagte, die Veranstaltung stehe jedem offen, der sexuelle Vielfalt unterstütze: "Das ist die Hauptveranstaltung für Menschenrechte, die in Jerusalem in diesem Jahr abgehalten wird", sagte sie "YNet News". Es gibt allerdings Befürchtungen, dass es auch jetzt wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen religiöser Homo-Gegner kommt. Die Parade wurde letztes Jahr wegen Sicherheitsbedenken abgesagt (queer.de berichtete). Statt dessen fand eine nicht öffentliche Veranstaltung in einem Sportstadion statt, an dem tausende Demonstranten teilnahmen (queer.de berichtete). Neben moslemischen und jüdischen Gruppen hatte sich auch der Vatikan für ein CSD-Verbot eingesetzt (queer.de berichtete). (dk)












Homohasser sind Demokratiefeinde, denn sie verachten Meinungs- und Redefreiheit, wenn sie ihnen nicht in ihr antiquiertes Weltbild passt.