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  • 25. Februar 2004, noch kein Kommentar

In den Londoner Geschäften von Joe Corré, dem Sohn von Vivienne Westwood, wurde vor einigen Jahren das wahrscheinlich erste salonfähige Fetisch-Spielzeug lanciert: Der "Dildoll", ein Gemächt aus feinen Stoffen, Plüsch und Leder. Der Wiener Künstler Matthias Herrmann war von den Riesel-Fummel-Dödeln so fasziniert, dass er sie zum Zentrum seiner neuesten Ausstellung gemacht hat. Die ist bis zum 9. Mai im Zürcher Museum Bellerive unter dem Titel "Body Extensions" zu sehen – und geht anschließend auf Tour.

"Body Extensions" zeigt Dildolls in allen Lebenslagen: Einmal fliegt eine schwarze Plüschrakete über einen verlassenen Strand, dann ragt eine graue Eichel im Gras hervor und immer wieder präsentieren Models die überproportionalen Objekte.

Die Riesen-Fummel-Dildos wurden von den Zürcher Gestaltern Markus und Markus entworfen. Sie hatten 1998 als Spaß auf der Nähmaschine der Großmutter phallische Spielzeuge für Freunde entworfen, die dann auf jeder Party der große Renner waren. Also entschieden sie sich, daraus einen Beruf zu machen und gründeten die heartcore AG. Inzwischen verkaufen sie Dildolls in verschiedenen Farben und Formen.

Die Dildolls können auch online bestellt werden, ab 60 Euro gibt es die ersten Modelle. Markus und Markus, bieten auf der Seite auch eine Community, in der sich die "Dildoll"-Besitzer austauchen können. Außerdem gibt es dort Gimmicks wie Icons oder Wallpapers.

25. Februar 2004, 14:23 Uhr