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  • 21. März 2007 22 2 Min.

Drei Männer, die in den USA Kastrationen auf Verlangen durchgeführt haben, wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Von Carsten Weidemann

Die Polizei im US-Bundesstaat North Carolina hat das Heim der Angeklagten als sadomasochistischen "Kerker" bezeichnet. Richard Peter "Master Rick" Sciara, sein Lebenspartner Michael Mendez und deren "Sklave" Danny Carroll Reeves haben sich schuldig bekannt, mindestens sechs andere Männer kastriert zu haben. Richter Dennis Winner sagte, es sei schwierig, die willigen Kastrierten als Opfer zu beschreiben, aber der Akt sei auf jeden Fall gegen das Gesetz: "Ich denke, diese Art der Perversion darf von der Gesellschaft nicht geduldet werden", so Winner.

Der 62-jährige Sciara wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt - wegen ihres Schuldeingeständnisses verzichtete die Staatsanwaltschaft auf weitere Anklagepunkte (medizinische Operationen ohne Genehmigung), die ihn weit länger hinter schwedische Gardinen hätten bringen können. Er hat bereits elf Monate und zwei Wochen in U-Haft gesessen, wird also in Kürze entlassen. Der 50-jährige Reeves erhielt acht Monate, der 61-jährige Mendez vier. Reeves und Mendez haben ihre Strafe bereits verbüßt und werden jetzt für vier, bzw. zwei Monate unter Hausarrest gestellt. Außerdem erhalten alle drei Angeklagten drei Jahre Bewährung.

Die Staatsanwaltschaft sagte, der "Kerker" sei einem Parkhaus nachempfunden gewesen. Er habe sich in einer ruhigen Vorstadtsiedlung im Westen von North Carolina befunden. Sechs Männer seien kastriert worden - Komplikationen habe es aber dabei nicht gegeben. Einer der Männer war sogar extra aus Südamerika angereist. Weitere "Opfer" hätten andere Teile ihres Körpers bearbeiten lassen, so die Staatsanwaltschaft. Es gab keine Belastungszeugen während des 150-minütigen Verfahrens, weil alle Beteiligten sagten, sie hätten sich der Prozedur freiwillig unterzogen und seien gegen eine Verurteilung.

21. März 2007

#1 HampiAnonym
  • 22.03.2007, 00:13h
  • nähme mich wunder wie andere Homos diese Schauergeschichte kommentieren! Ich bin versucht zu denken, na typisch, da sind zwei hirnkranke Homos die sechs andere, offenbar auch hirnkranke Homos, mit deren Zustimmung kastriert haben...irgendetwas in mir denkt, sowohl die kastrierten Typen wie auch die "Kastrierer" seien perverser Abschaum, und warum müssen es wieder und wieder nur Homos sein, die so etwas machen, sind wir eben doch perverser als die Heteros? Ich habe noch nie von einem Fall gelesen, wo eine Heterofrau einen Heteromann auf dessen eindringlichen Wunsch kastriert hätte. Solche Meldungen von kranken Homos deprimieren mich und lassen mich selber krank fühlen, denn Heteros gleich Normalos machen so etwas offenbar nie und nimmer....seufz
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#2 stromboli
  • 22.03.2007, 07:03hberlin
  • tja hampi, scheint tatsächlich dass du minderwertig- keitskomplexe hast bei der geballten ansammlung selbstbeschuldigender sprücheklopperei. Natürlich haben die Heten ihre kastrationsfälle deren berühmtestes sogar 2x verfilmt (Oshima) wurde. Auch ist in literatur und sagengeschichten die kastration nicht unbekannt. Eine grenzsituation sicher, aber nicht grund, verbale selbstzerfleichung an sich und den rest der schwulen vorzunehmen. Kein Hetero käme auf die idde in vorliegendem falle die GESAMMTE heterogemeinschaft über einen kamm als krank zu titulieren.Nur ein geschädigtes Selbstwertgefühl kann zu solchen "ENTGLEISUNGEN" führen!
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#3 tuxAnonym
  • 22.03.2007, 08:00h
  • @hampi: Definiere bitte mal "Perverser Abschaum"!
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