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- 22. März 2007 1 Min.
Moskau (queer.de) - Die Russisch-Orthodoxe Kirche hat sich für ein erneutes Verbot des Moskauer CSD ausgesprochen. "Die öffentliche Zurschaustellung der homosexuellen Lebensweise wird von unserer Gesellschaft abgelehnt. Sie ruft Unbehagen und Proteste hervor", argumentierte Kirchensprecher Wsewolod Tschaplin nach Angaben von "Russland Aktuell". "Die Regierung ist verpflichtet, stärker auf die Meinung des Volkes zu hören, als auf die Meinungen des einen oder anderen ausländischen Zentrums oder die schreienden Propagandistengruppen der Homosexuellen." Schwul-lesbische Aktivisten haben erst vor wenigen Tagen ein Organisationskomitee gegründet. Der CSD war im letzten Jahr verboten worden, wurde aber dennoch abgehalten. Daraufhin haben Polizisten und rechte Schläger auf die Demonstranten eingeprügelt, darunter auch den deutschen Bundestagsabgeordneten Volker Beck (queer.de berichtete). Bei einem erneuten Verbot wollen die Organisatoren dagegen vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof klagen. (dk)














Wie kann denn die Russisch-Orthodoxe Kirche für das Volk sprechen? Richtig wäre,
sie redete von ihren eigenen, zu Mio ihr den Rücken zugedrehten "Anhängern".
Ich freue mich, auch 2006 wieder für unsere
Rechte, in Mosckau auf die Straße zu gehen.
Euer Rabauke:)