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- 28. März 2007 2 Min.
Los Angeles (queer.de) - In den USA hat eine von drei Lesben ein leibliches Kind zur Welt gebracht und einer von sechs Schwulen ist leiblicher oder Adoptivvater eines Sohnes oder einer Tochter. Das ist das Ergebnis der Studie "Adoption and Foster Care by Lesbian and Gay Parents in the United States", die von der University of California in Los Angeles und dem Urban Institute erstellt wurde. Es beruht auf Daten der Volkszählung sowie mehreren anderen Studien. Schwule oder lesbische Eltern erziehen demnach vier Prozent aller adoptierten Kinder in den USA. Der Bericht enthält auch eine Umfrage, nach der sich mehr als die Hälfte der Schwulen und 41 Prozent der Lesben ein Kind wünschten. "Schwule und Lesben sind den Zahlen zufolge eine Resource für Kindererziehung, die noch nicht genügend genutzt wird", erklärte der Wissenschaftler Gary Gates die Ergebnisse der Untersuchung. "Adoptionsagenturen suchen schließlich händeringend nach Pflege- oder Adoptionseltern für Kinder, die einen rauhen Start ins Leben hatten." Weitere Ergebnisse: Homo-Eltern sind im Durchschnitt älter, gebildeter und reicher als heterosexuelle Paare, die adoptiert haben. Sie nehmen auch eher Kinder auf, die im Ausland geboren worden sind. Ein bundesweites Verbot der Homo-Adoption würde bis zu 130 Millionen US-Dollar Mehrkosten verursachen, errechneten die Wissenschaftler. Kalifornien und andere Bundesstaaten erlauben ausdrücklich die Adoption durch schwul-lesbische Paare, andere haben allerdings schärfere Regeln. In Deutschland ist die Adoption eines fremden Kindes durch Homo-Paare nicht vorgesehen. (dk)















Da die CDU / CSU und die Kirche das blocken, wird das auch noch lange nicht der Fall sein.
Dabei geht es da nicht nur um Gleichberechtigung für Schwule und Lesben, sondern vor allem ums Kindeswohl: dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien aufwachsen ist Fakt. Angenommen, der Erziehungsberechtigte stirbt, hat der Partner keine Rechte! Das Kind verliert also nicht nur ein Elternteil, sondern gleich beide und die vertraute Umgebung!
Die Union und die Kirche geben immer vor, ihre Ablehnung diene dem Wohl der Kinder, dabei schadet es gerade dem Wohl der Kinder. Und genug Wähler durchschauen das noch nicht mal...
Den konservativen Blendern wäre es wohl noch lieber, ein Kind lebt im Heim oder auf der Straße, eh es bei einem gleichgeschlechtlichen Paar aufwächst....