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- 28. März 2007 1 Min.
Wien (queer.de) - Die Menschenrechtssituation in Russland für Homosexuelle und andere Minderheiten wird prekärer und fällt immer mehr auf den Stand vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion zurück. Das beklagt ein Bericht der Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte (IHF), eine aus 45 Nichtregierungsorganisationen zusammengesetzte Gruppe, die sich den Schutz der Menschenrechte in den Staaten der OSZE auf die Fahnen geschrieben hat. Die Rede- und Versammlungsfreiheit werde im Putin-Reich erheblich eingeschränkt, so das Ergebnis der Untersuchung. Nina Tasgankina von der Moskauer IHF-Gruppe warnte nach Angaben der AP vor einer "Gesamtverschlechterung" und sagte, die Behörden würden nun sogar friedliche Proteste und Demonstrationen verhindern. Als Beispiel nannte sie das Verbot einer Homo-Gruppe im westsibirischen Tjumen, das mit der sinkenden Geburtsrate begründet wurde. Aktivisten seien von den Behörden systematisch bedroht worden. "Die Aktionen der Polizei erinnern an die Intoleranz, die zur Zeit de Sowjetunion das Land überzogen hat", erklärte IHF-Sprecher Aaron Rhodes in einer Presseerklärung. "Russland kehrt zurück zu einem Ein-Parteien-System. Politischer Pluralismus ist ein Fremdwort." Die Organisation kritisierte auch Deutschland wegen seiner Asylpolitik, Antiterror-Maßnahmen und rassistischer Gewalt. (dk)
Links zum Thema:
» Internationalen Helsinki-Föderation für Menschenrechte
Mehr zum Thema:
» Russland: Homosexualität verbieten? (queer.de vom 14.2.07)
» Moskau: CSD-Verbot auch 2007 (queer.de vom 30.1.07)















zarenreich. damals entwickelten
religiöse fundamentalisten und
mütterchen-russland-"sozialisten"
die theorie freie liebe und freie
sexualität seien entartete laster
des kapitalismus. lenin schaffte den
zaristischen straftatsbestand ab, stalin führte ihn 1933 wieder ein.
nach § 121 konnte homosexualität mit bis zu fünf jahren zwangsarbeit bestraft werden. dieses gesetz wurde bis zur auflösung der sowjetunion beibehalten.
so hat man diese ansätze erstickt:
de.wikipedia.org/wiki/Alexandra_Michailowna_Kollontai