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- 28. März 2007 1 Min.
Clearwater (queer.de) - Ein Mann aus Ohio will seiner Ex-Frau keinen Unterhalt mehr zahlen, weil sie sich inzwischen einer Geschlechtsanpassung unterzogen hat. Ein Gericht in Florida muss nun entscheiden, ob die Scheidungs-Vereinbarung null und nichtig ist.
Lawrence Roach und seine Frau Julia haben sich 2004 nach 18 Jahren Ehe getrennt. Der 48-jährige Angestellte hatte zugestimmt, seiner Frau 1.250 Dollar (930 Euro) pro Monat Unterhalt zu zahlen. Seitdem hat sich Julia Roach einer Geschlechtsanpassung unterzogen. Der 55-Jährige hat den Namen Julio Roberto Silverwolf angenommen.
Kein Unterhalt wegen Homo-Ehe-Verbot?
"Es ist illegal, wenn ein Mann einen Mann heiratet. Also sollte es auch illegal sein, wenn ein Mann einem Mann Unterhalt zahlen muss", so die Arguementation von Roachs Anwalt. Silverwolfs Advokat sieht das ganz anders: "Herr Roach hat zugestimmt, seiner Frau Unterhalt zu zahlen, bis sie stirbt oder erneut heiratet. Beides ist nicht eingetroffen." Das Urteil wird in Kürze erwartet. (dk)















Tot ist er/sie/es nicht, wieder verheiratet auch nicht (geht ja nun eh nicht mehr), da hat der Anwalt recht. Für mich definitiv eine Gesetzeslücke *g*
Für Juristen in jedem Fall ein interessanter Fall, könnte aus der Feder Hollywoodautors stammen...