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https://queer.de/?6658
  • 29. März 2007 14 1 Min.

Genf (queer.de) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNAIDS empfehlen, dass sich heterosexuelle Männer insbesondere in Afrika beschneiden lassen sollen. Es gebe "zwingende" Beweise, dass sich dadurch die Möglichkeit einer HIV-Infizierung um bis zu 60 Prozent reduzieren lasse (queer.de berichtete). Demnach könnten in den nächsten 20 Jahren 5,7 Millionen Neuinfektionen und drei Millionen Todesfälle in Schwarzafrika verhindert werden. Allerdings sei das nicht der einzige Weg im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit: "Wir müssen ganz klar sein: Beschneidung bedeutet keinen 100-prozentigen Schutz gegen HIV", sagte Catherine Hankins von UNAIDS. Auch andere Präventionsmöglichkeiten, wie die Verteilung von Kondomen, müssten auf der Tagesordnung bleiben. Für schwule Männer und Frauen gebe es zudem noch keine wissenschaftlichen Beweise, dass eine Beschneidung das HIV-Risiko reduziere. (dk)

-w-

#1 FloAnonym
  • 29.03.2007, 16:33h
  • Sollte man nicht erst mal Kondome empfehlen und verteilen, eh man aufgrund eines bloßen Verdachts medizinische Eingriffe ohne Indikation vornimmt? Erst recht, da (selbst wenn sich das mit den 60% bewahrheiten würde) nur Kondome nahezu 100%igen Schutz bieten!

    Oder hat der Vatikan jetzt auch schon die Uno eingelullt mit seinen Kondomlügen?
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#2 matthias italiaAnonym
  • 29.03.2007, 17:36h
  • "dass sich heterosexuelle Männer ... beschneiden lassen sollen"

    Wieso wird hier so viel wert auf heterosexuelle männer gelegt? Unter schwulen ist aids wohl ein gleich großes problem wie bei heteros!!

    Der Artikel sollte eher lauten "alle männer sollten sich beschneiden lassen".
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#3 heinz_hmAnonym
  • 29.03.2007, 17:46h
  • da soll wohl mal wieder die menschheit für dumm verkauft werden?
    auf der einen seite sollen beschneidungen verboten werden, da es ein eingriff in die persöhnlichkeitsrechte bedeutet, im nächsten moment aber sollen die männer dort beschnitten werden, weil angeblich dadurch die infizierung mit hiv verhindert werden könnte.
    wer diesen schwachsinn unterstützt, achtet die menschenwürde nicht, der könnte sich auch hinstellen und verlangen, die beschneidung der frauen für rechtens zu erklären,
    sind wir mündige, erwachsene menschen oder sollen wir solchen schwachsinn mittragen helfen???
    solche menschen müssen vor die menschenrrchtskommision, damit sie darüber rede und antwort geben müssen.
    was die loslassen, kommt ja schon fast einer politischen belehrung zu DDR-zeiten gleich
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