Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6659
  • 29. März 2007 22 1 Min.

Berlin (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband weist darauf hin, dass auch binationale Homopaare von der gestern im Bundeskabinett beschlossenen Reform des Zuwanderungsrechts betroffen sein können. Damit soll nämlich auch der Nachzug von ausländischen Lebenspartnern aus Drittstaaten erschwert werden. "Binationale Paare, die demnächst eine Lebenspartnerschaft begründen wollen, sollten deshalb überlegen, ob sie ihr Vorhaben nicht besser sofort in Angriff nehmen", empfiehlt der LSVD.

Bald nötig: Einkommen und Deutschkenntnisse

Dem Gesetzentwurf zufolge könnte in Zukunft die Möglichkeit einer Lebenspartnerschaft (wie auch einer Ehe) mit einem Ausländer auch davon abhängig gemacht werden, ob das Paar über ein ausreichendes Einkommen, ausreichenden Wohnraum und Krankenversicherungsschutz verfügt. Dadurch soll "der Zuzug in die sozialen Sicherungssysteme" verhindert werden. Des weiteren muss der Partner über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Damit will die Bundesregierung Zwangsverheiratungen verhindern. Dass diese Bestimmung neben der Ehe auch für Lebenspartnerschaften gelten soll, wird vom LSVD heftig kritisiert: "Bei Lebenspartnern greift dieser Grund keinesfalls. Zwangsverpartnerungen von Lesben und Schwulen gibt es nicht." (pm/dk)

-w-

#1 hwAnonym
  • 29.03.2007, 16:29h
  • zensus-wahlrecht bei der wahl der lebenspartnerin oder des lebenspartners ?

    als buddhist der DIE LINKE wählt, hoffe ich,
    dass diese partei mit nur einer handvoll kommunisten, trotzdem so an die sache herangeht.....
    Der KPD-Vorsitzende Max Reimann sagte am 23.5.1949 im parlamentarischen Rat: "Sie, meine Damen und Herren, haben diesem Grundgesetz, mit dem die Spaltung Deutschlands festgelegt ist, zugestimmt. Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben."
    getobt über dieses gesetz haben meines wissens nur die grünen und die pds.
  • Direktlink »
#2 FloAnonym
  • 29.03.2007, 16:29h
  • Na toll!!

    Jetzt wird die Heirat (aber nur bei ausländischen) Partnern von Einkommen und Wohnraum abhängig gemacht. Menschen, die wenig Geld haben, dürfen also nicht lieben....

    Dass wir von der großen Koalition nicht viel zu erwarten haben war klar, aber dass da solche faschistischen Regelungen getroffen werdenm verblüfft selbst mich. (A propos Zwangsehen: die finden also nur bei reichen Partnern statt.... Soso, das ist wohl CDU/CSU/SPD-Logik)
  • Direktlink »
#3 Medi82Anonym
  • 29.03.2007, 16:45h
  • Die Voraussetzungen über den finanziellen Status waren auch schon vorher erforderlich. Und Lebenspartnerschaften sind im Ausländerrecht im vollem Umfang mit der Ehe gleichgestellt. Es gibt somit überhaupt kein Grund für den LSVD das Gesetz bzw. die Gesetzesänderung zu kritisieren.

    Und wer in Deutschland dauerhaft leben will der sollte auch etwas deutsch sprechen und für sich selbst sorgen können. Das hat nichts mit Diskrimierung oder Rassismus zu tun, sondern nur mit besserer Integration und nicht zu Lasten der sozialen Sicherungssystheme.

    Dazu kommt, dass ausreichend Wohnraum - mind. 12 m² pro Person heißt. Und das kann man jawohl fordern.
  • Direktlink »