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https://queer.de/?6663
  • 30. März 2007 14 1 Min.

Hamburg (queer.de) - Ein Paar kann für bis zu einem Jahr zur Probe zusammenziehen, ohne dass beim Arbeitslosengeld II Einkommen und Vermögen angerechnet werden müssen. Das entschied das Landessozialgericht Hamburg nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Das Urteil gilt auch für Homo-Paare, sofern sie keine Eingetragene Partnerschaft eingegangen sind. Somit erhielte ein Hartz-IV-Empfänger die staatliche Unterstützung weiter, auch wenn sein Partner einen gut bezahlten Job inne hätte. Bei dem Zeitraum von einem Jahr handele es sich aber um keine starre Zeitgrenze, ergänzten die Richter. Bestünden Anzeichen, dass es sich bei dem Paar schon früher um eine Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft handelt, liege eine Bedarfsgemeinschaft vor, bei der Einkommen und Vermögen verrechnet werden müsse. Die Entscheidung ist rechtskräftig (Aktenzeichen: L 5 B 21/07 ER AS). (dk)

-w-

#1 thomas. kölnAnonym
  • 30.03.2007, 16:17h
  • "Somit erhielte ein Hartz-IV-Empfänger die staatliche Unterstützung weiter, auch wenn sein Partner einen gut bezahlten Job inne hätte."

    Aber hallo!! Das ist richterlich erlaubter Sozialbetrug!!
    Hier haben wir mal wieder ein echt gutes Beispiel für total unsinnige Verschwendung von Steuergeldern.
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#2 wolfAnonym
  • 30.03.2007, 17:26h
  • staatlich kontrollierte beziehungen mit gleichzeitigen finanziellen verpflichtungen für die partnerschaft ???
    in der praxis gibt es kaum ein menschenunwürdigeres, menschenverachtenderes verfahren !
    man kann nur allen paaren raten sich getrennte wohnungen zu nehmen um dieser peinlichen schnüffelei zu entgehen. nur darf der staat dann auch noch die miete übernehmen. wäre doch wesentlich redlicher paare zu unterstützen, die dem staat viel sozialen druck abnehmen.
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#3 JanoshAnonym
  • 30.03.2007, 17:54h
  • @ Thomas.Köln
    Hartz IV trifft einen schneller als einem lieb ist. Ich kann da ein Lied von singen. Als ehemaliger Freiberufler stand ich von heute auf morgen auf der Straße. Hartz IV war die logische Folge da ich voll durch alle sozialen Netze raste. Der Antrag war kein Thema nur kam ein neidischer Nachbar auf die Idee meinen Partner und mich anzuschwärzen. Die Folge war ein Hausbesuch den ich nie vergessen werde die Stasi hätte nicht schlimmer sein können.
    Folge war meine Leistungen wurden komplett gestrichen.
    Die weiteren Folgen waren ich war nicht mehr krankenversichert weil ohne Einkommen keine Versicherung. Mein Freund hat dann die Versicherung 170,- € (Tarif für nicht berufstätige Hausfrauen ohne eigenes Einkommen) bezahlt und meine sonstigen Kosten Auto etc.übernommen.
    Er könnte es nicht mal steuerlich geltend machen wenn wir uns verpartnert hätten im Gegensatz zu jeder Ehe.
    Ich habe lediglich die Leistungen eingefordert die ich irgendwann mal gezahlt habe und NICHTS bekommen.
    Nach 4 Monaten habe ich Gott sei Dank wieder einen gutdotierten Job gefunden diesmal als Angestellter
    Aber um das mal auf den Punkt zu bringen man ist heute schneller in einer Situation in der man auf mehr Hilfe angewiesen ist als einem selbst lieb ist.
    Daher empfinde ich es persönlich als menschenverachtend wenn man diese Entscheidung als Sozialbetrug tituliert der echte findet nämlich woanders statt. ( Frühverentungsprogramme etc.) wo Unternehmen sich auf Kosten des Sozialstaats reicher sparen
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