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Einzelkommentar zu:
Kardinal: Ist AGG Ende für Demokratie?


#7 hwAnonym
  • 30.03.2007, 17:23h
  • @ rudolf

    hast du diese mail auch bekommen,
    war massenpost, exakt 40 jahre alt,
    es scheint um grundlagen für demokratie zu gehen:

    der versender ist dafür," dass besitz enteignet wird,wenn dieser wegen seiner größe, seiner geringen oder überhaupt nicht erfolgten nutzung, oder wegen des elends, das die bevölkerung durch ihn erfährt, oder wegen eines beträchtlichen schadens, den die interessen eines landes erleiden, oder dem gemeinwohl hemmend im wege steht,
    ...dafür, dass verfügbare mittel nicht einfach dem willkürlichen belieben der überlassen sind und dass egoistische spekulationen keinen platz haben dürfen. deshalb darf es nicht geduldet werden, daß bürger mit übergroßen einkommen aus den mitteln und der arbeit des landes davon einen großen teil ins ausland schaffen, zum ausschließlichen persönlichen nutzen, ohne sich um das offensichtliche unrecht zu kümmern, das sie ihrem lande damit zufügen (24)sollte ein konflikt zwischen den "wohlerworbenen rechten des einzelnen und den grundbedürfnissen der gemeinschaft" entstehen, dann ist es an der staatlichen gewalt, "unter aktiver beteiligung der einzelnen und der sozialen gruppen eine lösung zu suchen(23) die erde ist mit allem, was sie enthält, zum nutzen für alle menschen und völker bestimmt; darum müssen diese geschaffenen güter in einem billigen verhältnis allen zustatten kommen, dabei hat die gerechtigkeit die führung, hand in hand geht mit ihr die liebe (20)." alle anderen rechte, ganz gleich welche, auch das des eigentums und des freien tausches, sind diesem grundgesetz untergeordnet. sie dürfen seine verwirklichung nicht erschweren, sondern müssen sie im gegenteil erleichtern. es ist eine ernste und dringende soziale aufgabe, alle diese rechte zu ihrem ursprünglichen sinn zurückzuführen. (22)
    nur so kann sich die wahre entwicklung, die für den einzelnen, die für die völker der weg von weniger menschlichen zu menschlicheren lebensbedingungen ist, voll und ganz erfüllen.
    (21). weniger menschlich: das sind die materiellen nöte derer, denen das existenzminimum fehlt; das ist die sittliche not derer, die vom egoismus zerfressen sind, das sind die züge der gewalt, die im mißbrauch des besitzes oder der macht ihren grund haben, in der ausbeutung der arbeiter, in ungerechtem geschäftsgebaren. das geht anders...
    menschlicher ist der aufstieg aus dem elend zum besitz des lebensnotwendigen, die überwindung der sozialen mißstände, die erweiterung des wissens, der erwerb von bildung.
    ... freisein von elend, sicherung des lebensunterhalts, gesundheit, feste beschäftigung, schutz vor situationen, die die würde als mensch verletzen, ständig wachsende leistungsfähigkeit, bessere bildung, mit einem wort: mehr arbeiten, mehr lernen, mehr besitzen, um mehr zu gelten. das ist die sehnsucht des menschen von heute, und doch ist eine große Zahl von ihnen in allen gesellschaften dazu verurteilt, unter bedingungen zu leben, die dieses verlangen illusorisch machen. "
    HV-P6-dGVP
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