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- 30. März 2007 3 Min.
Die US-Demokraten rüsten zum Kampf um die Präsidentschaft. Und Homo-Gruppen stehen wie die Wähler vor der Entscheidung.
Von Dennis Klein
Derzeit kennt die demokratische Partei allen Umfragen zufolge nur zwei aussichtsreiche Kandidaten: Senator Barack Obama aus Illinois und Senatorin Hillary Clinton aus New York. Würde einer von ihnen kommendes Jahr nominiert, wäre das eine Premiere: Weder ein Schwarzer noch eine Frau hat für eine der großen Parteien um die Präsidentschaft gekämpft. Was würde das für die schwul-lesbische Minderheit bedeuten?
Homo-Gruppen buhlen auf jeden Fall schon mal um die Gunst der Kandidaten wie selten zuvor. Doch mit wem soll man sich verbünden? In seiner neuesten Ausgabe fragte das Homo-Organ "The Advocate" auf der Titelseite "Wer ist schwuler?". Die Antwort blieben die Autoren schuldig. Denn immerhin unterscheiden sich die Positionen der beiden nur minimal: Sowohl Obama als auch Clinton sind gegen die Öffnung der Ehe. Nach den Erfahrungen des Präsidentschaftswahlkampfs von 2004 wird das wohl auch so bleiben: Denn damals hatte das Bush-Team die christliche Rechte mit der Angst vor dem Ende der Ehe an die Wahlurnen getrieben – und gewonnen (queer.de berichtete).
Ansonsten kommen jedoch positive Signale von Clinton und Obama: Beide demokratischen Kandidaten befürworten Eingetragene Partnerschaften, die von Homo-Aktivisten als erster Schritt in Richtung Ehe-Öffnung angesehen wird. Außerdem wollen Clinton und Obama einträchtig die Armee für Schwulen und Lesben öffnen, Antidiskriminierungsgesetze auf Bundesebene einführen und Hassdelikte gegen Homosexuelle stärker bestrafen.
Offen Schwule sind in beiden Lagern anzutreffen: So veranstaltete der Medienmogul David Geffen einen Fundraiser für Barack Obama, in dem er gegen Clinton stichelte, sie sei für Republikaner "am einfachsten zu schlagen". Obama brachte der Abend 1,3 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden ein. Hillary Clinton wiederum war letzten Monat der Stargast auf dem Treffen der Human Rights Campaign (HRC), der größten schwul-lesbischen Gruppe Amerikas. "Sie hat mit uns seit 1991 gut zusammengearbeitet", lobte HRC-Präsident Joe Solomonese die Gattin des Ex-Präsidenten. In den Homo-Medien berichten zudem schwule und lesbische Ex-Assistenten von Clinton und Obama über deren Umgang mit Homos – und beweihräuchern beide als tolerant weltoffen.
Ob das Thema Homosexualität auch nach der Nominierung bei den großen Parteien im Präsidentschaftswahlkampf 2008 eine Rolle spielen wird, hängt auch vom republikanischen Herausforderer ab. Derzeit liegt Umfragen zufolge der ehemalige Bürgermeister New Yorks Rudy Giuliani vorne, der in sozialen Fragen als Linksaußen seiner Partei gilt. Giuliani hat während seiner Amtszeit unter anderem gleiche Rechte für schwule und lesbische Beamte befürwortet und durchgesetzt. Unter ihm wäre ein Wahlkampf gegen die Homo-Ehe, wie ihn Bush veranstaltete, nur schwer vorstellbar. Allerdings könnten natürlich Entscheidungen von US-Gerichten, die notorisch unberechenbar sind, das Thema wieder auf die Tagesordnung bringen. Die schwul-lesbischen Lobby-Gruppen halten sich derzeit noch alle Optionen für eine Wahlempfehlung offen.
30. März 2007










da kommt auch schon die Hillary rein!
Drum wünsch ich ihr viel Glück und so,
damit sie schlägt Obama und Co.
Mit ihr könnt' ich über Frauenthemen sprechen,
also Stricken, Kochen und nicht Spargel ausstechen!
Die Welt wäre sicherer und schöner, nicht wahr?
Würde sie regiert von Angie und Hilli, ganz klar!
Doch jetzt muss ich weiter arbeiten,
und für Eure Zukunft streiten!
Denn Deutschland, das sag ich allen hier,
wird besser und schöner auch ohne Freibier!
Denn jeder soll sich den Alk erarbeiten fein,
damit unsere Wirtschaft bleibt gut ungemein!
Wenn Ihr Schwulen Euren Beitrag leisten wollt,
mach ich den Prosecco auf - dann kracht's wie ein Colt!
Ich liebe Euch Lesbierinnen und Schwuletten! Bussi, Bussi, Bussi! Eure Euch ewiglich liebende Kanzlerin der Herzen! Bussi nochmal!