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- 02. April 2007 1 Min.
Boston (queer.de) - Einer großen amerikanischen Studie zufolge werden lesbische und schwule Jugendliche drei bis vier Mal eher Opfer von Mobbing als ihre heterosexuellen Mitschüler. Für Jugendliche, die sich als "überwiegend heterosexuell" oder bisexuell einstuften, war das Risiko immer noch doppelt so hoch als für andere. "Das Ergebnis ist eindeutig und muss in Schulen angesprochen werden", erklärte die Wissenschaftlerin Elise Berlan vom Children's Hospital in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts). Sie hat mit ihren Kollegen über 7.500 Menschen zwischen 14 und 22 Jahren befragt. Davon bezeichneten sich 90 Prozent als heterosexuell, acht Prozent als "überwiegend heterosexuell", ein Prozent als bisexuell und ein weiteres Prozent als lesbisch oder schwul. Rund die Hälfte der Schwulen und Lesben wurden demnach im vorangegangenen Jahr gemobbt. "Wir wissen, dass sexuelle Minderheiten eher rauchen, trinken, Drogen konsumieren und Essstörungen sowie Depressionen haben", erklärte Austin weiter. "Wir vermuten, dass soziale Isolation, Schikanierungen und manchmal offene Gewalt gegen junge Homosexuelle der Grund für diese Ergebnisse sind." (dk)















Ich denke aber mal, das es in anderen Staaten auch nicht besser aussieht.