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  • 02. April 2007 17 1 Min.

Boston (queer.de) - Einer großen amerikanischen Studie zufolge werden lesbische und schwule Jugendliche drei bis vier Mal eher Opfer von Mobbing als ihre heterosexuellen Mitschüler. Für Jugendliche, die sich als "überwiegend heterosexuell" oder bisexuell einstuften, war das Risiko immer noch doppelt so hoch als für andere. "Das Ergebnis ist eindeutig und muss in Schulen angesprochen werden", erklärte die Wissenschaftlerin Elise Berlan vom Children's Hospital in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts). Sie hat mit ihren Kollegen über 7.500 Menschen zwischen 14 und 22 Jahren befragt. Davon bezeichneten sich 90 Prozent als heterosexuell, acht Prozent als "überwiegend heterosexuell", ein Prozent als bisexuell und ein weiteres Prozent als lesbisch oder schwul. Rund die Hälfte der Schwulen und Lesben wurden demnach im vorangegangenen Jahr gemobbt. "Wir wissen, dass sexuelle Minderheiten eher rauchen, trinken, Drogen konsumieren und Essstörungen sowie Depressionen haben", erklärte Austin weiter. "Wir vermuten, dass soziale Isolation, Schikanierungen und manchmal offene Gewalt gegen junge Homosexuelle der Grund für diese Ergebnisse sind." (dk)

-w-

#1 tuxAnonym
  • 02.04.2007, 16:37h
  • Hm, kein Wunder in einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung an die Schöpfung nach der Bibel glauben. Kein Wunder in einem Land, dessen Bürger sich einbilden, in "Gods own Country" zu leben.

    Ich denke aber mal, das es in anderen Staaten auch nicht besser aussieht.
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#2 JanAnonym
  • 02.04.2007, 23:45h
  • Eine monatelange Studie meinerseits hat ergeben,
    dass Wasser anscheinend nass ist. Puh! Was für
    ein Blödsinn. Frage mich wer diese ganzen
    Studien finanziert, die sowieso nur das rausfinden,
    was ohnehin jeder weiß. Wäre Zeit, Geld und
    Arbeitskraft nicht besser darin investiert, diese
    Zustände auch zu ändern? Und sagt mir bitte nicht,
    den Quatsch, dass diese endlosen
    Deppen-Studien der erste Schritt da zu wären. Sie
    verhindern meiner Meinung nach geradezu, sich
    nach wirklichen Problemlösungen umzuschauen.
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#3 SaschaAnonym
  • 03.04.2007, 03:07h
  • @tux:

    Kein Wunder in einem Land, das sich offenbar dem Slogan "Wir sind Papst" verschrieben hat. Kein Wunder in einem Land, das die bestbezahlten Lehrer der Welt hat, aber das Thema der sexuellen Vielfalt konsequent aus den Lehrplänen seiner Schulen ausgrenzt, von effektiven Antidiskriminierungsmaßnahmen in den Bildungseinrichtungen ganz zu schweigen! Kein Wunder in einem Land, in dem Homophobie im Alltag weiterhin keinen Straftatbestand darstellt!

    Man muss "den" USA sogar zugute halten, dass es dort sehr wohl Regionen und Bundesstaaten gibt, die in den genannten Bereichen sehr viel weiter sind als wir hier in Deutschland! Nancy Pelosi könnte dazu sicherlich einiges sagen - zumindest mehr als praktisch alle deutschen PolitikerInnen zusammen!!!
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