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Kommentare zu:
Salzburg: Mutter führt Homo-Gruppe


#11 SaschaAnonym
  • 04.04.2007, 22:58h
  • @Vorredner:

    Frau Mathias behauptet, die Frage nach der sexuellen Identität sei gleichbedeutend mit einer "Reduzierung auf Sexualität".

    Das ist totaler Blödsinn, der offenbar als Rechtfertigung für ihre eigene Unsicherheit herhalten soll.

    Nein, solche Aussagen und "Repräsentanten" bringen uns dem Respekt vor der Vielfalt (d.h. gerade vor den real existenten Unterschieden) keinen Schritt näher!

    Zudem sind sie eine Beleidigung für jeden selbstbewussten Homosexuellen, der sich offen hinstellen und sagen kann: "Ich bin schwul, und das ist gut so!"
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#12 DavidAnonym
  • 05.04.2007, 00:55h
  • Frau Mathias behauptet, die Frage nach der sexuellen Identität sei gleichbedeutend mit einer "Reduzierung auf Sexualität".
    Das ist totaler Blödsinn, der offenbar als Rechtfertigung für ihre eigene Unsicherheit herhalten soll. "

    Mooooooooment mal!
    Sicher ist die sexuelle Identität auch ein Teil unserer Person.
    Aber betont unsereins nicht stets auch, das dies mehr ist als das ausleben von sexuellen Praktiken, und dies wiederum auch nur ein Teil von uns, aber nicht alles ist??
    Sie hat doch gesagt:
    "Außerdem sehe ich diese Frage als eine unheimliche Reduzierung auf Sexualität", erklärt Mathias weiter. Die Sexualität gehöre zwar zum Menschen, aber sei nur ein kleiner Teil von ihm."

    Wo ist denn da der Widerspruch?
    In einem hat sie doch recht, unsereins mag es doch nicht, wenn man stets auf die Sexualität reduziert wird. Man ist doch nicht bloss homosexuell weil man auf Praktiken steht, und mehr nicht.
    Das macht doch nicht die ganze sexuelle Identität aus.
    Denn das glaubt leider noch immer ein Teil der Gesellschaft, sobald der Begriff "homosexuelle Beziehung" fällt, wird diese doch auf das sexuelle reduziert, und die Tatsache das dies weit mehr ist, als bloss Sex (eben das 2 Menschen zusammenleben und "zufällig" dasselbe Geschlecht haben) wird ignoriert.
    Ich dachte, das sollte doch heutztage nebensächlich sein.
    Wofür hat denn nun die schwul-lesbische Community gekämpft???
    "
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#13 SebiAnonym
  • 05.04.2007, 12:26h
  • Ich kann die Aggessionen gegen die Frau einfach nicht nachvollziehen. Sie beleidigt gewiss niemanden, wenn sie sagt, dass die Frage nach der sexuellen Identität (so wichtig sie für die Person selbst ja auch ist) für das Umfeld und für den Fragenden oft lediglich ein Mittel ist, Menschen in Schubladen zu stecken und auf die Sexualität zu reduzieren. Dadurch soll sich also jemand beleidigt fühlen, der sagt: "Ich bin schwul und das ist auch gut so". Ist es auch legitim sich beleidigt zu fühlen, wenn jemand eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lässt? Schließlich sagen die Mehrheit der Männer ja auch: "Ich bin ein Mann und das ist auch gut so".
    Auch die Wortwahl lässt die Aggression ein bisschen lächerlich erscheinen. Da "kotzen" die "Frusteln" z.B. einen @antos an.
    Wenn man Vielfalt und real existierende Unterschiede anzuerkennen einfordert, sollte man auch Menschen wie Frau Mathias tolerieren. Sonst endet man irgendwann wie so mancher LSU-Spießer, der dann meint: "Schwuchtelige Tunten" vermitteln ein "vollkommen falsches Bild" von Homosexualität. Solche Leute verdrehen dann gerne die Augen und würgen wie ein Truthahn, sobald jemand es wagt an ihnen vorbeizutuckern.
    @David: Danke!
    @sascha: Tja, dass ich schon solches "Basisvokalbular" (Basis für was eigentlich?) nachschlage, zeigt einfach nur, dass ich nicht auf dem intellektuellen Niveau dieser Diskussion bin, sondern weit darunter ;-)
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#14 SaschaAnonym
  • 05.04.2007, 14:26h
  • Also, einige hier wollen offenbar mit aller Macht diese völlig blödsinnigen Aussagen ihrer mütterlichen "Ikone" verteidigen oder so zurecht biegen, dass sie doch noch irgendeinen vertretbaren Sinn ergeben, oder?!

    Die Dame hat ganz klar gesagt, das Stellen der Frage nach der sexuellen Identität sei eine "Reduzierung auf Sexualität"!!!

    Wer verwechselt hier also "nur sexuelle Praktiken oder Neigungen" mit der Gesamtheit dessen, was die sexuelle Identität bzw. in diesem Falle Homosexualität ausmacht???

    Meine Vorredner mögen sich in ihrer Verliebtheit zu ihrem verwirrten Mütterchen ja weiterhin etwas vormachen, aber diese Person ist in KEINER Weise geeignet, eine selbstbewusste, offene homosexuelle Identität gesellschaftlich zu repräsentieren!
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#15 antosAnonym
  • 05.04.2007, 21:32h
  • @ Sebi

    "Auch die Wortwahl lässt die Aggression ein bisschen lächerlich erscheinen. Da "kotzen" die "Frusteln" z.B. einen @antos an."

    Nicht pure böse Aggression, Sebi, sondern Polemik mit einem Schmunzler. Und bitte richtig (gerne kritisch, noch gerner zweifelnd) genau hinlesen: Frust-Elsen, nicht Frusteln, Danke,

    Ich finde zwar - wie so oft - Saschas verkündenden Ton etwas 'too much', bin aber, so weit ich sehe, genau seiner Meinung. - Als Sprecher für schwule Belange wünsche ich mir Leute, die - lass es mich mit dieser Wendung formulieren - 'straight gay' sind. Verzeih mir die Polemik: Das eine ist, die Mama nach vorn zu schicken (selbst in der Serie 'Queer as folk' wird das problematisiert!) - das andere ist, selbstbewusst und bestimmt für die eigenen Belange einzustehen.
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