Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?6688

Seminyak (queer.de) - Nach den Bombenanschlägen von 2002 und 2005 kehren die Touristen allmählich wieder nach Bali zurück. Für den Jahreswechsel 2006/2007 meldeten zahlreiche Hotels und Resorts auf der indonesischen Ferieninsel Belegungen über 80 Prozent, teilte das dortige Fremdenverkehrsamt mit.

Viele Unterkünfte am Szenestrand von Seminyak seien ausgebucht gewesen – zusammen mit der Eröffnung neuer Gay-Bars wie "Mixwell" in der Entertainmentstraße Dhyana Pura ein deutliches Indiz, dass sich vor allem der Gay-Tourismus erholt hat.

Das hinduistische Bali ist auch bei Schwulen aus anderen Landesteilen des ansonsten muslimischen Indonesiens als liberales Urlaubsziel beliebt. (mize)



#1 carboAnonym
  • 05.04.2007, 10:30h
  • Ich bin gerade vor einer Woche von Bali zurückgekommen und habe es überhaupt nicht so empfunden. An allen angeblich angesagten Stellen, egal ob im Spartacus oder auf gaybali im Internet angeführt, war sogut wie nichts los.Der angeblich "heisse" Petigtenget Strand völlig menschenleer wie auch die angeblich so beliebte Strandbar dort. Total überteuert und nichts los (3-5 Gäste). Die im Spartacus angegebenen Rerstaurants sind empfehlenswert und gut, aber auch eher unschwul. Und auch der Beitrag hier bei queer.de scheint schon älter zu sein, (oder nur abgeschrieben) denn die Strassen sind alle umbenannt worden. Die besagte Strasse heisst jetzt ganz anders. Am besten in den neuen Marco Polo Reiseführer schauen, der gerade rausgekommen ist, da sind die neuen Strassennamen enthalten.

    Anmerkung der Redaktion: Die Straße (Jalan) Dhyana Pura heißt offiziell bereits seit mehreren Jahren Jalan Abimanyu, vor Ort wird sie aber weiterhin Dhyana Pura genannt. Unser Reiseredakteur war zuletzt im Dezember 2006 auf Bali.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
  • 04.06.2007, 16:26h
  • Die "Dyana Purah" ist immer noch jedem Taxifahrer und allen Einheimischen unter diesem Namen bekannt.

    Q-Bar ist immer erst ab Mitternacht "crowdy", besonders natürlich am Freitag und Samstag oder bei Sonderveranstaltungen.

    Hulu-Cafe hat Show um 22:00 Uhr und um 23:15 Uhr. Nicht immer voll, aber immer öfter. Besonders Gäste aus Japan und Australien verkehren hier. Aber auch die Boys aus der Q-Bar.

    "Mixwell" ist eigentlich immer ab ca. 19:00 etwas belebter bis etwa Mitternacht.

    "Kudos" ist nur lebendig wenn Veranstaltungen sind.

    Generell kann man sagen dass es nicht mehr so wie früher ist, aber von "tot" kann überhaupt nicht die Rede sein.

    "Galego" am Petitenget Beach ist eigentlich immer nachmittags ab ca. 15:00 Uhr gut besucht. Hier treffen sich die Boys aus der Q-bar mit Freunden.

    Aber muss es denn immer eine Bar sein?

    Wie wäre es einmal mit den vielen Shoppingmalls. Hier genügt eigentlich ein Blickkontakt um jemanden kennenzulernen.

    Ich bin übrigens 3 bis 4 mal jährlich in Bali und weiss wovon ich rede.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Werner SchaefferAnonym
  • 31.07.2007, 03:35h
  • Informationen aus erster Hand ! ! !

    Meine Name ist Werner und ich bin seit mehr als 5 Jahren sesshaft auf Bali.
    Hier ist MEINE Ansicht zu Bali als Reiseziel fuer Schwule.

    Mann möchte verreisen! Da stellt sich natürlich die Frage, wohin denn?
    Und eine weitere nicht ganz unwichtige Frage ist, werde ich in dem Reiseziel meiner Wahl denn Probleme wegen meiner sexuellen Gesinnung haben?
    Einige Destination sind bekannt dafür, dass man als schwuler Mann nicht wirklich willkommen ist. Andere hingegen haben den Ruf, ein Eldorado des schwulen Massentourismus zu sein. Es gibt allerdings auch Urlaubsziele, die den schwulen Reisenden gerne willkommen heissen, eine vivende Schwulenszene zu bieten haben, den Gast allerdings nicht ausschliesslich auf sexuelle Aktivität reduzieren und darüberhinaus auch noch kulturelle Besonderheiten vorzuweisen haben.
    Ein solcher Mix ist die im Indischen Ozean gelegene Insel Bali.

    Die Schwulenfreundlichkeit der Inselbewohner liegt in ihrer Religion, dem Hinduismus, begründet, der allen Menschen offen gegenüber steht und niemanden als Mitglied der Gesellschaft ablehnt. Sexuelle Vorlieben hin oder her!

    Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich über die Jahre auf Bali eine ausgeprägte Schwulenszene mit vielen verschiedenen Schattierungen etabliert hat.
    Einer der Ersten und vielleicht berühmteste Schwule Balis ist Walter Spiess, der im frühen 20. Jahrhundert nach Bali kam. Selbst Maler, lebte er in Ubud, dem Künstlerzentrum Balis. Seine Arbeit hatte grossen Einfluss auf die lokalen Künstler, indem er ihnen Möglichkeiten im Umgang mit Pinsel und Farbe erläuterte, allerdings keineswegs Einfluss auf deren Stil nahm, wodurch sie eine eigene, künstlerische Identität entwickelten.

    Der Hauptanteil des schwulen Lebens spielt sich in Seminyak, im Süden der Insel ab.
    Aufgrund der grossen Anzahl schwuler Besucher, ist es nicht verwunderlich, dass in vielen Bereichen Service speziell für die schwule Klientel geboten wird.
    Die Bandbreite an schwulen und schwulen-freundlichen Unterkünften ist bemerkenswert. Hotels in allen Preisklassen, sowie exotische Privatvillen mit Pool und Personal. Wer’s gerne luftig-leicht hat, wohnt vielleicht einfach in einem Clothing Optional Resort.

    Tagsüber tummelt man sich am Gay-Beach, wo Erfrischungen direkt am Strand gereicht werden. Auch für’s leibliche Wohl ist bestens gesorgt und man findet in einem der vielen Restaurants aus aller Herren Länder ein aussergewöhnliches Angebot verschiedendster Leckereien.
    Nachtschwärmer treffen sich zum feiern in den Schwulen-Bars Seminyaks.
    Einige der Bars sind bekannt für ihre Drag Shows und an anderer Stelle tanzen appetitliche junge Männer, sparsam bekleidet mit erotischen Bewegungen direkt auf dem Bartresen oder muskulöse Gogo-Boys räkeln sich im metallenen Käfig. Auf Grossleinwänden gibt es eindeutige, homoerotische Szenen zu sehen und in manchen Nächten jonglieren Akrobaten brennende Fackeln und speien feurige Fontänen gen Himmel.

    Der schwule Mann hat ebenfalls die Möglicheit Tagesausflüge zu unternehmen um die Tropeninsel zu erkunden. Wer sportliche Ambitionen hat, mietet sich ein Surfbrett zum Wellenreiten, stält seine Körper im klimatisierten Fitnessstudio oder unternimmt eine Radtour durch Vulkanlandschaft und Reisterassen . Bali ist ebenfalls bekannt für seine beeindruckende Unterwasserwelt. Man schliesst sich einfach einer Gruppe schwuler Männer an und belegt einen offiziell anerkannten Tauchkurs oder, falls bereits Innhaber eines Tauchzertifikats, erkundet mit Gleichgesinnten die Tauchgruende rund um Bali.

    Kontakt:
    werner-schaeffer@gmx.de
  • Antworten » | Direktlink »