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  • 29. Februar 2004, noch kein Kommentar

Auch im Kaiserreich unter Wilhelm II liebte man Schlammschlachten: Peter Jungblut, ARD-Radiokorrespondent im Hauptstadtstudio, geht in "Famose Kerle" dem Eulenburg-Skandal nach.

Eulenburg war ein Landadliger, der es durch Kontakte zum Alleinunterhalter und "einzigem Busenfreund des Kaisers" weit brachte. Ein deutschtümelnder Journalist hielt ihn für zu links und startete eine Rufmordkampagne: Er schrieb über homosexuelle Auswüchse am Hof – einer der größten Skandale im Kaiserreich war die Folge.

Mit den Worten Kurt Tucholskys beschreibt der Autor die Kernaussage in der Affäre: "Jeder sagt dem andern nur Schlechtes nach. Und sie haben alle recht." Von Jungblut hervorragend recherchiert und in kurzen, leicht verständlichen Sätzen geschrieben, ist "Famose Kerle" das erste Buch über den Skandal von 1906. Absolut lesenswert! (dk)

Geschichte, "Famose Kerle", Peter Jungblut, 312 S., MännerschwarmSkript, 19,90 Euro

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