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- 11. April 2007 1 Min.
London (queer.de) - Einer Umfrage der Zeitung "Observer" zufolge finden 61 Prozent der Briten, dass sich die Situation für Homosexuelle seit dem Amtsantritt Tony Blairs 1997 verbessert hat. 51 Prozent sagen ferner, dass ethnische Minderheiten heute besser dastehen. Alle anderen Ergebnisse waren für den Premierminister, der in Kürze sein Amt aufgeben wird, allerdings negativ. 69 Prozent der Befragten halten Großbritannien jetzt für ein gefährlicheres Land, 58 Prozent sagen, die Leute seien weniger zufrieden. Auch die Leistungen Blairs im Gesundheits- und Bildungssystem werden mehrheitlich kritisch beurteilt. Neuesten Umfragen zufolge liegt die Labour-Partei auf nationaler Ebene über zehn Prozent hinter den Konservativen, die in der Homo-Politik weniger offen sind als die jetzige Regierung. Erst kürzlich hat Labour ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz durchgesetzt. Premierminister Tony Blair sagte vor knapp einem Monat bei einer Veranstaltung der Homo-Gruppe Stonewall, dass ihn die Einführung der Eingetragenen Partnerschaften in Großbritannien mit Stolz erfülle (queer.de berichtete). (dk)















Dafür verdienen sie Dank und sollten von homosexuellen Menschen in Großbritannien gewählt werden.
Aussenpolitisch war seine Entscheidung im Irakkrieg falsch; er hat sich auf die Seite von Bush gestellt, sich gegen Schröder/Chirac gestellt und damit einen "Keil" in die europäische Regierungsmannschaft der EU getrieben. Aber man darf nicht vergessen, dass die Konservativien in Großbritannien erst recht gemeinsame Sache im Irakkrieg mit Bush gemacht hätten und auch Sie jetzt britische Soldaten im Irak hätten. Dies wird leider in der politischen Auseinandersetzung schnell vergessen, dass die Aussenpolitik unter den Konservativen genauso ausgeschaut hätte, was den Irakkrieg angeht.
Die Regierung von Tony Blair sollte daher gern in London weitermachen, denn eine bessere Regierung werden die Konservativen in England nicht sein.
Fazit: Das Vereinigte Königreich hat Deutschland gesellschaftlich mittlerweile überrundet, was die Rechte von homosexuellen Menschen angeht (siehe beispielsweise ungerechte Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie Grunderwerbssteuer in Deutschland).