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- 12. April 2007 1 Min.
New York (queer.de) - Schwule und bisexuelle Männer haben drei Mal eher Essstörungen als heterosexuelle Männer, während bei Frauen die sexuelle Ausrichtung nur eine geringe Rolle spielt. Das ist das Ergebnis einer Studie des National Development and Research Institute unter insgesamt 516 New Yorkern (126 davon waren heterosexuelle Männer). Wie Reuters berichtet, hätten der Studie zufolge über 15 Prozent der schwulen oder bisexuellen Männer in ihrem Leben bereits an Magersucht gelitten, bei heterosexuellen Männern waren es weniger als fünf Prozent. Bei Frauen berichteten knapp zehn Prozent der Lesben und Bisexuellen von Anorexie-Erfahrungen, bei Heterosexuellen waren es acht Prozent. Andere Studien haben zuvor ähnliche Ergebnisse hervorgebracht. Nach Angaben der Autoren sei nicht klar, warum die sexuelle Ausrichtung Einfluss auf das Auftreten von Essstörungen hat. Als Erklärungsversuch wird oft angeführt, dass der gesellschaftliche Druck, einen perfekten Körper zu haben, bei Schwulen größer ist als bei heterosexuellen Männern. Der Bericht wurde im Fachmagazin "International Journal of Eating Disorders" veröffentlicht. (dk)














